Fußball

Niederlage in Pattensen: Der VfL Bückeburg muss sich wenigstens nicht aufregen

In der Fußball-Landesliga musste der VfL Bückeburg die nächste Niederlage einstecken. Auch beim TSV Pattensen wurde es deutlich.

TSV Pattensen – VfL Bückeburg 3:0. 

Es gibt Spiele, die stehen auf Messers Schneide, es gibt welche, bei denen man sich hinterher ärgert, über ein unglückliches Gegentor etwa. Das alles kam bei 0:3 des VfL Bückeburg nicht vor. „Der TSV Pattensen war schlichtweg besser als wir, deutlich sogar“, berichtete VfL-Sprecher Murat Akgün. „Wir müssen uns zumindest nicht aufregen.“

Nachdenken kann allerdings nicht schaden, denn nachdenklich musste die schwache Leistung des VfL Bückeburg machen. Er hatte nach dem 0:1-Rückstand eine viertelstündige Phase, in der er gegenhalten konnte, in der er sogar gute Ballgewinne hatte, in der er ähnlich wie gegen den VfR Evesen im Derby aber nichts daraus machte. Das 1:0 des TSV Pattensen hatte Daríus Marotzke in der 19. Minute erzielt, als der VfL Bückeburg eine Flanke schlecht verteidigte und die Platzherren im Strafraum zudem in Überzahl waren.

Das 2:0 der Platzherren war eine Kontersituation, bei der Bückeburg diesmal auf der anderen Abwehrseite in Schwierigkeiten geriet und die der starke Nils-Ole Heuermann mit dem 2:0 des übermächtigen TSV Pattensen abschloss. Zwischendurch war es immer wieder VfL-Torwart Josef Werner, der seine Mannschaft vor einem noch schlimmeren Rückstand bewahrte. Dass ausgerechnet ihm in der 86. Minute bei einem Rückpass ein Fehler unterlief, aus dem Pattensens 3:0 durch Christoph Björn Samow entstand, hatte er nicht verdient und war vielleicht das einzige Ärgernis an diesem Tag. Werners Kollege Patrick Lehmann verlebte im gegenüberliegenden Tor derweil einen ruhigen Nachmittag. „Sie hätten ihn nicht wirklich gebraucht“, so Akgün. Auch dass Abwehrchef Jakob Kühn erkrankt fehlte, schlug spürbar durch.

Bild/Textquelle: Sportbuzzer

TSV Pattensen von 1890 e.V.

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