Fußball

Testspiel endet 0:6

Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder kommt langsam aber sicher in Schwung.

Im Testspiel beim Landesligisten TSV Pattensen gewann das Team von Paul Nieber deutlich mit 6:0 und zeigte über weite Strecken der Partie eine starke Leistung. Trotz der hohen Schlappe zeigte sich auch Pattensens neuer Trainer Sebastian Franz nicht unzufrieden mit seiner Mannschaft.

Im dritten Jahr in Folge hat es in der Saisonvorbereitung das Testspiel zwischen dem Landesligisten TSV Pattensen und dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder aus der Oberliga gegeben. Diesmal setzte sich die favorisierte Elf von Paul Nieber mit 6:0 (3:0) durch. Die Steigerung der Deisterstädter in diesem liebgewonnenen Sommerduell an der Schützenallee geht weiter: Vergangenes Jahr gewann die Germania mit 6:2, 2019 hatten noch die Pattenser mit 3:2 die Nase vorn gehabt.

„Das war ein souveräner Auftritt, wir sind jetzt einen Schritt weiter“, sagte Egestorfs Coach Nieber zum Auftritt seiner Elf, die dreimal pro Halbzeit traf. Jos Homeier (3), Kim Kretschmann, Lorenzo Paldino und Jeremy Finsel waren erfolgreich. Die Germanen hätten ihre Chancen speziell in der ersten Hälfte gut genutzt, im zweiten Durchgang ließen sie das ein oder andere Tor noch liegen.Egestorf studiert die Dreierkette ein.

„Ich habe nach der Pause auf Dreierkette umgestellt, das haben wir bislang noch nicht oft trainiert. Aber wir arbeiten dran“, sagte Nieber, der den aus der U19 aufgerückten Karsan Doski und Kim Kretschmann ein gutes Zeugnis ausstellte. „Beide waren sehr gut. Kim ist zum ersten Mal für uns aufgelaufen, hat in seinen 70 Minuten viel gearbeitet, viele Bälle gut festgemacht und ja auch einmal getroffen“, sagte der Coach, der von einer guten Leistung seines Oberliga-Teams sprach.Als einen Schritt in die richtige Richtung deutete auch der neue Pattenser Trainer Sebastian Franz das Geschehen in der Vorbereitungspartie: „Das war ein ordentlicher Test, am Ende hat uns etwas die Kraft gefehlt.“ Die ersten 20 Minuten hätte seine Formation das Spiel offen gestaltet und gut verteidigt. Danach verlor sie aber für zehn Minuten komplett den Faden. „Da wurde die Verantwortung auf dem Platz abgegeben. Und das haben die Egestorfer in dieser Zeit grandios ausgenutzt“, sagte Franz.

Gute Unterhaltung für knapp 100 Zuschauer. Nach der Pause habe sich seine Mannschaft bis zu den zwei unnötigen Gegentoren in der Schlussphase gut präsentiert, sie kam durch Darius Marotzke und Nico Westphal zu zwei guten Möglichkeiten. Einmal sprang der Ball vom Innenpfosten des Germania-Gehäuses zurück ins Feld. Die knapp 100 Zuschauer wurden gut unterhalten – 2022 dürfte es zum vierten Mal Pattensen gegen Egestorf in den Wochen vor dem Saisonstart heißen.

Quelle: Sportbuzzer.de