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Tanz mit - Bleib fit
Ungezwungen und ohne Turnierstress können unsere Mitglieder nach Feierabend im Vereinsheim ein Tänzchen wagen. Mit unserem Tanzlehrer Uwe Nettler möbeln wir alte Schritte wieder auf und lernen neue Figuren dazu.
Ob Rumba, Samba, Cha Cha Cha, wir machen alles mit!
Einsteigen ist jederzeit möglich.
Infos bei der Spartenleitung 


Spartenleiter
Klaus-Dieter Neumann
Hannoversche Str. 8
30982 Pattensen
Telefon: 05101-6928

stellvertr. Spartenleiterin
Annelie Barz
Zehlendorfer Str. 63
30982 Pattensen
Telefon: 05101-12812

Übungszeiten im Vereinsheim, Schützenallee 27
Dienstag
1. Gruppe 19.00 - 20.30 Uhr
2. Gruppe 20.30 - 22.00 Uhr
Mittwoch
1. Gruppe 19.00 - 20.30 Uhr

2. Gruppe 20.30 - 22.00 Uhr

Außerdem bieten wir auf Anfrage Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse an, um das Einsteigen in die Tanzsparte zu erleichtern.
Also runter vom Sofa und ab ins Vereinsheim!

Pattenser Tänzer suchen Nachwuchs

Beschwingte Runde: Beim TSV Pattensen wird der Paartanz studiert. Spartenleiter Klaus-Dieter Neumann (vorn) probt mit seiner Frau Eva. Links dahinter übt das Ehepaar Helga und Adalbero Eichinger neue Schrittfolgen.

Der Mitgliederschwund bei den Sportvereinen macht auch vor den Tanzsparten nicht halt
Beim TSV Pattensen hoffen die Verantwortlichen, mit einem Anfängerkursus neue Mitglieder zu gewinnen. Eins, zwei, drei, Cha-Cha-Cha, zwei, drei, Cha-Cha-Cha – immer schön im Takt üben die Paare im Nebenraum des Pattenser Sportheims ihre Schrittfolgen. Tanzlehrer Uwe Nettler und seine Auszubildende Annika Krischer verfolgen die Bewegungen mit aufmerksamen Blicken und bessern, wenn nötig, nach. Die Paare haben viel Platz auf der Tanzfläche, denn seit einigen Jahren nimmt die Zahl der Tänzer beim TSV Pattensen ab: „Vor drei Jahren gab es rund 20 Paare, heute sind es noch 14“, sagt Spartenleiter Klaus Dieter Neumann. Warum das so ist, hört sich erst einmal kurios an: „Paartanz funktioniert nur zu zweit“, erläutert der 53-Jährige. Anders ausgedrückt: Wenn einer der Partner nicht mehr kann oder will, hören beide auf, und der Verein verliert gleich zwei Mitglieder. Hinzu kommt, dass klassische Paartänze auf die Jugend keine Anziehungskraft mehr ausüben: „In Zeiten von Hip-Hop- und Partytänzen können Rumba und Cha-Cha-Cha nicht mehr mithalten“, sagt Neumann. Er hofft, mit einem Anfängerkursus, der in der nächsten Woche beginnt, neue Paare für seinen Sport begeistern zu können. Denn, so viel steht für die Tänzer vom TSV Pattensen fest, es ist ein faszinierender Sport: „Man muss sich immer wieder neu auf den Partner einstellen“, erläutert der Spartenleiter. Wenn keine Harmonie vorhanden sei, klappe es mit dem Führen überhaupt nicht, ergänzt er. Korrektes Führen – also die Fähigkeit, der Partnerin rechtzeitig und eindeutig anzuzeigen, welche Schrittfolge als Nächstes kommt – sei entscheidend für eleganten Paartanz. „Es ist eine der letzten Bastionen der Männer“, sagt Trainer Nettler und lacht. Dann liefert er eine nachvollziehbare Erklärung für die männliche Dominanz in einer Sportart, die an Stammtischen und im Alltag wohl eher nicht als Inbegriff der Maskulinität verstanden wird: „Zu 80 Prozent tanzt der Mann vorwärts und die Frau rückwärts, da hat es keinen Sinn, wenn sie führt, aber nicht weiß, wohin.“
-Leine-Nachrichten v. 21.1.13-