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Staffelspielplan 2016/17
Landesliga

   
 

 

TSV Pattensen – TuS Sulingen 0:2

Mit einer Niederlage gegen den neuen Landesliga-Meister und Aufsteiger TuS Sulingen hat der TSV Pattensen die Saison abgeschlossen. In der Endabrechnung nehmen die Blau-Weißen nach dem 0:2 (0:1) den siebten Rang ein. „Damit haben wir unser Saisonziel erreicht. Vielleicht wäre mehr drin gewesen, wenn wir nicht wieder so viele Nachholspiele gehabt hätten“, sagte Trainer Hanno Kock.
Die Sulinger übernahmen sofort die Initiative, kamen aber nur selten zu zwingenden Gelegenheiten. Der TSV sorgte für Entlastung, kam aber nur selten in den gegnerischen Strafraum. Ole Teklenburg versuchte es zweimal aus der Distanz. Joel Mertz ließ sich im Strafraum zur Seite abdrängen, sein Schuss wurde geblockt. Auf der Gegenseite tauchte Mehmet Koc frei vor dem Tor auf, bekam jedoch nicht genug Druck hinter den Ball – eine leichte Beute für TSV-Keeper Pascal Schaar, der wenig später machtlos war. Eine Standardsituation nutzten die Gäste zur Führung. Richard Sikut stieg nach einer Ecke am höchsten und köpfte unhaltbar in den Winkel (43.). Im zweiten Abschnitt verging nicht viel Zeit, bis die Sulinger den Sack zumachten. Ein weiter Einwurf wurde per Kopf verlängert, Pascal Löhmann erzielte mit einem sehenswerten Seitfallzieher das 0:2 (54.). „Wir kassieren beide Tore nach Standards. Die Sulinger waren optisch überlegen, daher geht das Ergebnis in Ordnung. Aber meine Mannschaft hat sich toll gewehrt und ein gutes Spiel gemacht“, lobte Kock.
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke, Buchmann, F. Hoheisel (53. Schwedt), Seidensticker – Schnack, Marotzke – Scholz, Mertz (76. Tausch), Teklenburg (67. Petrovic) – Eilers
-Leine-Nachrichten v. 29.5.17-

TSV Krähenwinkel/K. TSV Pattensen 3:0

Kaum hatte das letzte Auswärtsspiel in dieser Landesliga-Saison für den TSV Pattensen begonnen, da war es auch schon verloren. Offenbar haben es die Krähen jetzt ziemlich eilig, für Klarheit zu sorgen. Zumindest galt das für die Partie gegen die Pattenser, die im Grunde
schon nach 13 Minuten wussten, dass da nichts mehr für sie geht und es zum sechsten Mal in Folge keinen Auswärtssieg geben würde. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 3:0 für die Krähen, die in ihrer großen Hoffnung auf den Klassenerhalt momentan alles aus dem Weg räumen und ihren fünften Sieg hintereinander feierten. Die Gäste schienen arg überrascht, wie ihnen geschah. Bei den drei Toren wirkte die Defensive der Pattenser wenig geordnet und aufeinander abgestimmt, was allerdings auch darauf zurückzuführen war, dass Fabian Hoheisel seinem Trainer Hanno Kock nach dem Aufwärmen signalisierte, dass es nicht gehen würde, der Coach umstellen musste und Linus Schnack in die Viererkette beorderte. Die Bekanntgabe der noch veralteten Mannschaftsaufstellungen hatte der Stadionsprecher, der hinter dem Mikrofon ebenso alles aus sich herausholte wie die Krähen auf dem Platz, noch nicht beendet, da musste er auch schon zwei Treffer durchgeben. Marcel Kunstmann nach 40 Sekunden und René Legien in der 2. Minute hoben den Ball jeweils überlegt über oder an Pattensens Schlussmann Pascal Schaar vorbei in die Maschen. Als dieser kurz darauf erneut geschlagen war, konnte Schnack das Leder mit einer Grätsche noch von der Linie kratzen. Den dritten Gegentreffer mussten die Blau-Weißen trotzdem wenig später schlucken, Kunstmann vollendete nach Legiens Pass in den freien Raum eiskalt (13.). Vielleicht wäre das Aufeinandertreffen etwas anders gelaufen, wäre auch die erste Offensivaktion der Pattenser gleich ein Treffer gewesen, doch beim Freistoß in der 9. Minute köpfte Joel Mertz den Ball an den Pfosten. Er und sein Team ließen sich trotz des total verpatzten Beginns nicht hängen, kamen noch das eine oder andere Mal zum Abschluss – jedoch ohne Erfolg.
TSV Pattensen: Schaar – Scholz, P. Hoh-eisel, Schnack, Schwedt (70. Petrovic) – Liedtke – Eilers, Marotzke, Hinske, Teklenburg – Mertz (86. Tausch)
-Leine-Nachrichten v. 22.5.17-

Heeßeler SV – TSV Pattensen 2:1
Wenngleich die Kraftreserven angesichts zahlreicher Englischer Wochen nahezu erschöpft sind, haben sich beide Teams eine temporeiche und kampfbetonte Partie geliefert. Trotz der Niederlage war Hanno Kock nicht unzufrieden. „Nachdem wir die beiden Gegentreffer in der ersten Hälfte nach Standardsituationen nicht verteidigen konnten, haben wir in der zweiten Halbzeit stabiler gespielt und uns insgesamt gut präsentiert“, resümierte Pattensens Trainer.Vor rund 60 Zuschauern konnten sich bei den Gastgebern die agilen A-Junioren Rodi Hezo, Wisam Askar und Luca Tomhave für weitere Einsätze empfehlen, doch Matchwinner war ein Routinier: Mark Wielitzka organisierte nicht nur die Defensive in gewohnt souveräner Manier, sondern legte auch Torjägerqualitäten an den Tag: Nach zwei perfekt gezirkelten Eckbällen von Kai-Niklas Marx war jeweils der 34-Jährige per Kopf zur Stelle – das war in der 20. Minute und unmittelbar vor dem Pausenpfiff der Fall. Im zweiten Durchgang machten die Pattenser zwangsläufig mehr Druck. Der eingewechselte Nico Westphal scheiterte in der 60. Minute an Heeßels Schlussmann Marco Dubberke. Die Platzherren, die nun auf Konter setzten, verpassten es in Person von Vlad Masljakow, nach einer sehenswerten Kombination den dritten Treffer nachzulegen (79.). So wurde es nach dem Anschlusstreffer von Dennis Albrecht in der Schlussphase noch einmal spannend (83.). Die Gastgeber brachten den nicht unverdienten Dreier jedoch über die Runden.
TSV Pattensen: Tigges – Schnack, P. Hoheisel (29. F. Hoheisel), Liedtke, Albrecht – Tecklenburg (74. Hinske), Scholz, Marotzke, Schwedt – Petrovic (46. Westphal), Eilers
-Leine-Nachrichten v. 15.5.17-

TSV Pattensen – SpVgg. Bad Pyrmont 1:0
Mit einem ruhenden Ball entschieden die Pattenser die Partie, als ihr Mittelfeldspieler in der 33. Minute einen Freistoß aus 18 Metern über die Mauer zirkelte. „Es war ein sehr intensives Spiel zweier ausgeglichener Mannschaften. Beide Seiten haben mit offenem Visier gespielt. Den Sieg hatten wir am Ende etwas mehr verdient“, sagte TSV-Trainer Hanno Kock. Die ersatzgeschwächten Platzherren mussten erneut einige Änderungen in der Startelf vornehmen. Im Tor feierte Fabian Tigges, Schlussmann der Zweitvertretung, ein gelungenes Debüt. Markus Scholz verletzte sich bereits in der Anfangsphase, biss sich aber fast 80 Minuten durch. „Ich muss meinen Jungs ein Riesenkompliment aussprechen. Sie haben gegen einen sehr engagierten Gegner konzen­triert gearbeitet. Die Pyrmonter sind früh draufgegangen und haben die Räume sehr eng gemacht“, berichtete Kock. Wenig verwunderlich, dass Chancen aus dem Spiel heraus gegen die drittbeste Defensive der Landesliga Seltenheitswert hatten. Als Darius Marotzke kurz vor dem Strafraum zu Fall gebracht wurde, schnappte sich Teklenburg den Ball und markierte seinen ersten Saisontreffer. Auch im zweiten Durchgang war die Partie ausgeglichen. Christian Eilers hatte die Vorentscheidung auf dem Fuß, scheiterte aber an Torhüter Alexander Deppe. In der Schlussphase kam auch A-Junioren-Kapitän Felix Grünke zu seinem ersten Einsatz in der Pattenser Erstvertretung. Nico Westphal hatte Sekunden nach seiner Einwechslung Pech, dass sein Schuss nur an den Innenpfosten prallte.
TSV Pattensen: Tigges – Liedtke, P. Hoheisel, Albrecht, Schwedt – Scholz (78. Tausch), Marotzke, Schnack, Teklenburg – Petrovic (71. Grünke), Eilers (90. Westphal)
-Leine-Nachrichten v. 11.5.17-

TSV Pattensen – FC Lehrte 1:1
Schon das achte Mal in dieser Saison haben die Blau-Weißen aus Pattensen mit einem Gegner die Punkte geteilt. Spitzenreiter sind sie damit in dieser Wertung allerdings noch lange nicht. Beide Mannschaften traten mit dem letzten Aufgebot an. „Wir mussten auf zwölf Spieler verzichten und mit einer neuen Abwehrformation spielen“, sagte Lehrtes Coach Willi Gramann. Stürmer Michael Fitzner half in der Innenverteidigung aus. „Ich bin glücklich, dass wir unter diesen Voraussetzungen in Pattensen bestehen konnten. Der Mannschaft gebührt ein riesiges Kompliment.“ Trainerkollege Hanno Kock war von der Leistung seines Teams hingegen nicht begeistert. „Wir haben das Spiel zwar weitgehend kontrolliert. Aber unser Anspruch war, die Partie zu dominieren und drei Punkte zu holen. Das haben wir nicht geschafft“, sagte Pattensens Trainer. In der ersten Hälfte sahen die Zuschauer eine zähe Begegnung, in der sich die Gäste vornehmlich auf die Sicherung ihrer Defensive verlegten. Für den TSV hatte Christian Eilers zwei gute Gelegenheiten – nach einem Eckball kam der Offensivakteur zum Kopfball, wenig später schoss er aus halbrechter Position knapp am langen Pfosten vorbei. Von den Gästen war im Angriff zunächst nichts zu sehen. Nach dem Seitenwechsel legte der TSV eine Schippe drauf und verdiente sich die Führung redlich. Darius Marotzke, der immer wieder auf die Flügel auswich, wurde im Strafraum freigespielt und ließ sich die Chance zum 1:0 nicht entgehen (62.). Die Gastgeber kombinierten gefällig, verpassten aber die Vorentscheidung. Marotzke wurde an der Eckfahne gelegt, einen Freistoß gab es jedoch nicht. Im Gegenzug erzielte Marlon Pickert den glücklichen Ausgleich (81.). „Das Spiel hat gezeigt, dass wir Schwierigkeiten bekommen, wenn wir nicht voll bei der Sache sind. Aber das Ergebnis ist kein Weltuntergang“, sagte Kock.
TSV Pattensen: Schaar – Scholz, P. Hoh-eisel, Albrecht, Schwedt – Liedtke, Schnack – Eilers (77. Tausch), Marotzke, Mertz – Westphal (86. F. Hoheisel)
-Leine-Nachrichten v. 8.5.17-

TSV Pattensen – SV Bavenstedt 0:0
Wie schon beim Duell in der Hinrunde sind in der Partie des TSV Pattensen gegen den SV Bavenstedt keine Tore gefallen. Die erneute Nullnummer im Nachholspiel der Landesliga täuscht jedoch über den Spielverlauf hinweg.
 „Das war eindeutig ein 0:0 der besseren Art. Beide Mannschaften sind ein hohes Tempo gegangen. Wir haben die Aufgabe bravourös gelöst“, lobte TSV-Trainer Hanno Kock. Denn schon nach 30 Sekunden hatten die Pattenser den Torschrei auf den Lippen, als Nico Westphal allein auf das Badenstedter Gehäuse zulief, den Ball aber knapp am rechten Pfosten vorbei schob. Kurz darauf verpasste Joel Mertz den Führungstreffer per Kopf (7.). In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gäste leichte Vorteile hatten. Kurz nach dem Seitenwechsel bewahrte TSV-Keeper Pascal Schaar seine Mannschaft vor einem Rückstand, mit einer Blitzreaktion konnte er den Schuss des Bavenstedters Hady El Saleh zur Ecke klären (47.). „In den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit hatten wir Probleme, konsequent auf die zweiten Bälle zu gehen“, erkannte Kock. Doch die Defensive bekam immer wieder ein Bein dazwischen, wenn die Gäste die gefährliche Zone erreichten. Zudem sorgten die Platzherren für Entlastung und hatten in der Schlussphase noch gute Möglichkeiten, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Joel Mertz zielte mit einer Direktabnahme aus spitzem Winkel nur knapp daneben (74.), Wenig später zwang Westphal SVB-Torwart Niclas Franzmann mit seinem Kracher aus 22 Metern Entfernung zu einer Glanzparade (76.). Sekunden vor dem Abpfiff nahm der eingewechselte Timo Kosien eine Hereingabe vom linken Flügel volley, fand in Franzmann jedoch seinen Meister (90.+1). „Ich bin sehr zufrieden. Es ist ein Spiel auf ganz hohem Niveau gewesen“, sagte TSV-Trainer Kock.
TSV Pattensen: Schaar – Scholz, P. Hoheisel, Albrecht, Schwedt –Liedtke, Schnack – Eilers (81. Teklenburg), Marotzke, Mertz (89. Kosien) – Westphal
-Leine-Nachrichten v. 4.5.17-

VfL Bückeburg – TSV Pattensen 2:0
Die Pattenser haben dem hohen Pen
sum der vergangenen Wochen Tribut zollen müssen. Bei der dritten Partie binnen einer Woche unterlagen sie im Schaumburger Land verdientermaßen. Damit haben die Tabellennachbarn die Plätze getauscht, der TSV ist auf den sechsten Rang abgerutscht. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir hatten mehr Ballbesitz und haben ansehnlich kombiniert. Im letzten Drittel waren wir aber nicht effizient genug“, sagte Trainer Hanno Kock. Effizient präsentierten sich indes die Platzherren, die einen Pattenser Ballverlust im Spielaufbau eiskalt bestraften. Nach einem langen Ball und einer Hereingabe vom linken Flügel war Bennett Heine aus kurzer Distanz zur Stelle (12.). „Wir sind ausgekontert worden, weil alle in der Vorwärtsbewegung waren. Da haben wir unsere rechte Abwehrseite nicht gut zugestellt“, gestand der Coach. Obwohl sein Team das Spiel in der Folge offen gestaltete, wirkte sich die hohe Belastung der vergangenen Wochen auf den ohnehin arg dezimierten Kader aus – Ole Teklenburg musste nach einer halben Stunde verletzt vom Feld. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Pattenser gut im Spiel, kamen aber nicht zu zwingenden Chancen. An vorderster Front mangelte es an Durchschlagskraft. Schüsse von Darius Marotzke, Joel Mertz und Christian Eilers verfehlten ihr Ziel. Kam der TSV nicht zum Abschluss, lauerten die Gastgeber auf Konter. „Die Bückeburger haben mit wenigen Situationen mehr Gefahr erzeugt. Wir haben unsere gewohnte Zweikampfstärke nicht auf den Platz gebracht. In der Summe war das zu wenig, um gegen diesen Gegner etwas mitzunehmen“, sagte Kock. Ein Fehlpass leitete die Entscheidung ein. Bückeburgs Benjamin Hartmann tauchte frei vor dem Tor auf und ließ sich die Chance nicht entgehen (75.). In den Schlussminuten musste Ersatztorwart Kai Paulig als Feldspieler aushelfen.
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke, Schnack, Albrecht, Schwedt – Marotzke, Scholz (71. Kosien) – Teklenburg (32. Westphal), Hinske (80. Paulig), Mertz – Eilers
-Leine-Nachrichten v. 2.5.17-

MTV Almstedt – TSV Pattensen 1:1
Auf den letzten Drücker hat sich der TSV Pattensen einen Punkt gesichert. Im Nachholspiel beim MTV Almstedt erzielte Darius Marotzke beim 1:1 (0:0) erst in der Schlussminute das Ausgleichstor. Die Gastgeber waren erst drei Minuten zuvor per Strafstoß in Führung gegangen. „Die Jungs haben nach dem Rückstand Moral bewiesen. Keiner hat den Kopf in den Sand gesteckt. Wir haben sogar noch versucht, den Siegtreffer zu machen“, sagte TSV-Trainer Hanno Kock.^Im ersten Abschnitt stand der TSV sicher in der Defensive und sorgte für einen geordneten Spielaufbau, klare Torchancen blieben jedoch auf beiden Seiten Mangelware. „Wir hatten Probleme im letzten Drittel. Die Almstedter sind mit aggressiver Zweikampfführung zu Werke gegangen“, berichtete Kock. Für Fabian Hoheisel, der wegen Oberschenkelproblemen ausfiel, kam Linksverteidiger Can Schwedt zum Einsatz. Linus Schnack rückte ins Abwehrzentrum, Kapitän Nico Liedtke übernahm die Sechserposition. In der zweiten Halbzeit waren die Pattenser dem Führungstreffer näher – ein Schuss von Joel Mertz verfehlte das Ziel knapp, Nico Westphal scheiterte per Kopf. „Wenn wir zumindest eine der Chancen nutzen, hätten wir mehr Räume bekommen. So blieb es eng“, sagte Kock. Vieles deutete auf ein torloses Remis hin, ehe Schnack den Almstedter Tobias Sawatzki im Strafraum nur mit einem Foul bremsen konnte – vom Punkt bescherte Norman Rostalski dem MTV die Führung (87.). Nach einem Foul am aufgerückten Dennis Albrecht kurz vor dem Sechzehner zirkelte Marotzke den Freistoß gekonnt zum 1:1 in die Maschen (90.).
TSV Pattensen: Schaar – Scholz (89. Kosien), Albrecht, F. Hoheisel (35. Schwedt), Liedtke – Marotzke, Schnack – Eilers, Westphal, Teklenburg (60. Hinske) – Mertz
-Leine-Nachrichten v. 27.4.17-

TSV Pattensen – OSV Hannover 0:4

Die Mängelliste ist lang gewesen, von der Hanno Kock zu berichten wusste. Ehe er sie nach der
deutlichen und verdienten Heimniederlage gegen den OSV jedoch vortrug, fasste er das Gesehene ganz schnörkellos zusammen: „Wir haben nicht gerade unseren besten Tag gehabt“, resümierte Kock.  „Wir hatten zu große Abstände zum Gegner, weder in der Offensiv- noch in der Defensivbewegung haben wir die nötige Laufbereitschaft gezeigt“, monierte der Coach. „Wir waren gar nicht im Spiel drin und haben dem Gegner einfach zu viele Räume gelassen. Und der hat gute Fußballer, die das ausnutzen.“ Dabei hatten die Pattenser die erste große Chance, doch Simon Hinske scheiterte am famos reagierenden Torhüter der Oststädter, Eren Tastan (6.). „Das war wie ein Weckruf für uns“, meinte Wilfried Bergmann, Coach der Gäste, der von einem „tollen Sonntag“ sprach. „Wir waren wirklich diese vier Tore besser“, sagte Bergmann, ehe er sich aufs Fahrrad schwang und in seinen Wohnort Hüpede zurückradelte. Nicht nur über die drei Punkte konnte er sich freuen, sondern auch über die Zusagen von Martin Murawski (HSC Hannover) und Björn Gassmann (SV Ramlingen/Ehlershausen), die zur neuen Saison seinen Kader verstärken. In Pattensen brachte Roland Duraku die Bothfelder auf Kurs, er beförderte den Ball nach einer abgewehrten Ecke und folgender Flanke per Knie über die Linie (29.). Alexander Lackmann erhöhte per Kopf vor der Pause (38.), nachdem die Pattenser den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren hatten und ausgekontert wurden. Nach dem Seitenwechsel machten Betrim Shabani (50.) und Gerhard Kwarteng (54.) fix den Deckel drauf. „Das war ein völlig verdienter Sieg für den OSV“, konstatierte Kock.
TSV Pattensen: Paulig – Liedtke, P. Hoheisel (46. Albrecht), F. Hoheisel, Schwedt – Marotzke, Scholz – Hinske, Westphal, Teklenburg – Lieber
-Bericht Leine-Nachrichten v. 24.4.17-

TSV Pattensen – TSV Krähenwinkel/K. 3:2

Kaum ist der Chef zurück, läuft es wieder. So ließe sich das Osterwochenende aus Sicht der Blau-Weißen vom TSV Pattensen zusammenfassen. Wobei das ein wenig zu flapsig formuliert wäre. Allerdings holten sie ohne ihren Trainer Hanno Kock nur einen Punkt aus zwei Spielen. Als der Coach aus dem Urlaub zurück war, gab es gestern gleich wieder einen Dreier. Kurios: Alle Tore fielen in der Viertelstunde vor der Halbzeit. „Wir haben ordentlich angefangen, hoch gestanden und die Räume eng gemacht. Durch eine Reihe unglücklicher Aktionen geraten wir in Rückstand. Aber die Mannschaft hat eine da wirklich eine tolle Reaktion gezeigt“, resümierte Kock. Dem etwas überraschenden Führungstreffer der Gäste durch Felipe-Marcel Böttcher ging ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung voraus (29.). Sonst wurden die Konter der Krähen im Ansatz unterbunden. Zudem ließ die Antwort der Platzherren nicht lange auf sich warten. Eine schöne Kombination auf dem rechten Flügel nutzte Darius Marotzke nach Zuspiel von Christian Eilers zum Ausgleich (31.). Kurz darauf traf Georg Schwarz per Kopf nur den Pfosten (35.). Nach einer Ecke von Simon Hinske drehte Fabian Hoheisel mit seinem ersten Saisontreffer das Resultat (38.). Doch es ging weiter Schlag auf Schlag. Zunächst wa
ren wieder die Krähen am Zug: Nach einem Foul von Torschütze Hoheisel an Böttcher verwandelte Philipp Schmidt den fälligen Strafstoß zum 2:2 (43.). „Der Elfer war berechtigt. Fabian rutscht unglücklich weg, das kann passieren“, konstatierte Kock. Doch damit nicht genug. Kurz vor der Pause schoss Schwarz den TSV nach Vorarbeit von Sascha Lieber erneut in Front (45.). Nach dem Seitenwechsel hatten die Kontrahenten ihr Pulver jedoch verschossen. Hinske setzte sich mehrmals glänzend über außen durch, seine flachen Pässe verpassten Schwarz und Eilers jedoch knapp. Auch ein Schuss von Linus Schnack verfehlte das Ziel. „Wir haben das Spiel kontrolliert. Der Gegner hatte keine großen Chancen mehr. Wir freuen uns über den Sieg. Damit ist Ostern gerettet“, sagte der Coach gut gelaunt.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, Albrecht, F. Hoheisel, Liedtke – Marotzke, Scholz - Lieber (78. Westphal), Schwarz (86. Mertz), Hinske – Eilers (89. P. Hoheisel)
-Leine-Nachrichten v. 18.4.17-

FC Lehrte – TSV Pattensen 3:0
Nach sechs Spielen ohne Niederlage hatte die Erfolgsserie der Pattenser am Karsonnabend ein Ende gefunden. „Das letzte Mal, als unser Trainer im Urlaub war, da haben wir ohne ihn drei Siege eingefahren, und da wollte er mir eigentlich kündigen“, ließ sich Co-Trainer Tobias Krösche nicht die gute Laune verderben. „Die Lehrter haben mehr Willen gezeigt, wir sind dagegen überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen“, monierte Krösche, der die beste Chance seiner Mannschaft bereits in der 15. Minute gesehen hatte, als Marotzke einen Schuss an die Latte setzte. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gäste am Hohnhorstweg schon zu
rück, der bärenstarke Tobias Schmitt hatte ein Zuspiel von Gerome Voelger verwertet (5.). Michael Fitzner legte beizeiten nach (21.), und nach Schmitts zweitem Treffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff war die Partie frühzeitig entschieden (45.) – sehr zur Freude von Willi Gramann: „Meine Truppe hat im Kampf um den Klassenerhalt ein weiteres Zeichen gesetzt“, lobte Lehrtes Trainer. „Sie hat 90 Minuten lang geackert, in der Abwehr sehr stabil gestanden – und vor dem gegnerischen Tor war sie endlich einmal eiskalt.“
TSV Pattensen: Schaar – Hofmann, Schnack (77. Scholz), P. Hoheisel, Al-brecht – Liedtke, Marotzke, Mertz, Lieber (63. Petrovic) – Schwedt, Eilers
-Leine-Nachrichten v. 18.4.17-

SV BE Steimbke – TSV Pattensen 2:2
Für die geplante Revanche für die Heimniederlage im Hinspiel hat es nicht ganz gereicht. Im Gastspiel beim SV BE Steimbke ist der TSV Pattensen nicht über ein 2:2 (1:1) hinausgekommen. Aus der Sicht von Co-Trainer Tobias Krösche ein leistungsgerechtes Ergebnis. „Es war ein typisches Unentschieden-Spiel. Nach den Toren haben sich die guten Abwehrreihen weitgehend neutralisiert“, sagte Krösche. Der Führungstreffer der Platzherren hätte durchaus verhindert werden können (20.). Einen langen Ball in den Strafraum konnten die Gäste jedoch nicht konsequent aus der Gefahrenzone klären und mussten einem Rückstand hinterherlaufen. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Ein Pass in die Schnittstelle von Georg Schwarz erreichte den pfeilschnellen Christian Eilers, der auf und davon eilte und in der Nachspielzeit den Ausgleich markierte (45.+1). Nach dem Seitenwechsel waren zunächst wieder die Gastgeber am Zug. Einen Ballverlust im Spielaufbau bestraften die Steimbker mit dem 2:1 durch Oliver Poltier, der aus 20 Metern platziert ins Eck traf (58.). Die Antwort der Pattenser ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Der aufgerückte Linus Schnack kam an der Strafraumgrenze frei zum Schuss und traf zum verdienten 2:2 (63.). „In der zweiten Halbzeit haben wir uns ein Chancenplus erarbeitet. Wir haben zweimal einen Rückstand aufgeholt. Da hat die Mannschaft Moral bewiesen und ordentlich dagegen gehalten. Deshalb geht die Punkteteilung am Ende auch in Ordnung“, sagte Krösche. Die beste Gelegenheit auf den Siegtreffer hatte Georg Schwarz, dessen Kopfball aber noch auf der Linie geklärt wurde. Klare Einschussmöglichkeiten gab es in der Schlussphase auf beiden Seiten nicht mehr. Die beiden Pattenser Torschützen waren laut Krösche auch die Aktivposten ihrer Mannschaft. In der Tabelle bleibt der TSV Fünfter – am Osterwochenende kann er jedoch in zwei Nachholspielen weiter Boden gutmachen.
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke, P. Hoheisel, F. Hoheisel, Schwedt – Marotzke, Schnack – Lieber, Schwarz (75. Mertz), Hinske – Eilers
-Leine-Nac hrichten v. 10.4.17-

TSV Pattensen – TSV Wetschen 5:0
Wetschener sehen schwarz

„Georg Schwarz schießt den TSV Wetschen ab“ – das wäre die entsprechende Titelzeile gewesen. Der Stürmer erzielte beim souveränen Heimsieg der Pattenser schließlich alle fünf Treffer der Gastgeber. „Das ist ein Verdienst der Mannschaft“, insistierte sein Coach Hanno Kock sogleich. „Er hat sich aber auch wirklich gut in den Räumen bewegt und stand immer da, wo er stehen musste.“ Bei einem Eckball in der 8. Minute stand der 29-Jährige erstmals richtig und köpfte die Hereingabe von Simon Hinske zur frühen Führung ein. Nach einem Foul am gut aufgelegten Christian Eilers erhöhte die einzige Spitze der Pattenser auf 2:0 (22.), kurz darauf schloss Schwarz ein Zuspiel von Kapitän Liedtke zum 3:0 (26.) ab. „Das war fußballerisch klasse heute, da waren einige schöne Kombinationen bei. Über 90 Minuten sind wir den Gegner angelaufen, haben aber nach einem Ballgewinn nicht immer direkt gekontert, sondern erst einmal Anspielstationen geschaffen“, lobte Kock. „Das war der Schlüssel zum Erfolg.“ Nach drei Treffern hatte Schwarz noch nicht genug. Eine Kopfballverlängerung von Eilers nutzte er kurz vor der Pause für sein zwölftes Saisontor und das 4:0 (40.). Die fünfte Bude hatte der Angreifer bereits in der 48. Minute auf dem Fuß, doch beim zweiten Foulelfmeter scheiterte er an Wetschens Torhüter Kai Winkler. Aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben: Nur drei Minuten später veredelte Schwarz ein Zuspiel von Eilers zum 5:0 (51.). Dann musste er bald runter, nicht dass er mit einem halben Dutzend noch einen Sportredakteur auf eine dumme Idee bringt.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, F. Hoheisel, Albrecht, Schwedt – Marotzke (68. Scholz), Liedtke – Lieber, Hinske, Eilers (75. Teklenburg) – Schwarz (72. Westphal)
-Leine-Nachrichten v. 3.4.17-

TSV Pattensen – TSV Burgdorf 1:1
Ein gerechtes Ergebnis


Erste große Bewährungsprobe für die neue Stefan Mertesacker Tribüne

Der TSV Pattensen ist beim ersten Auftritt vor heimischer Kulisse im Jahr 2017 nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. Im Stadion an der Schützenallee trennten sie sich in der Fußball-Landesliga von der TSV Burgdorf mit 1:1 (0:0). „Das Ergebnis ist gerecht. Man muss akzeptieren, wenn der Gegner eine starke Leistung abliefert. Und das haben die Burgdorfer geschafft. Sie sind im Mittelfeld intensiv angelaufen“, sagte Pattensens Coach Hanno Kock. Die Burgdorfer blieben auch in der fünften Partie des Jahres ungeschlagen. Bei der offiziellen Eröffnung der neuen Tribüne brauchten die Gastgeber etwas Anlaufzeit, um in die Partie zu finden. „In der ersten Viertelstunde hatten die Burgdorfer Vorteile. Die tolle Atmosphäre hat uns anfangs nervös gemacht. Danach haben wir das Spiel aber in den Griff bekommen“, sagte Kock. Kurz zuvor musste sich sein Torwart Pascal Schaar lang machen, um den Schuss von Patrick Hiber zu entschärfen (10.). Die Platzherren hatten ihre erste Gelegenheit durch Dennis Albrecht, dessen Kopfball nach einer Ecke noch auf der Linie geklärt wurde (12.). In der Folge war der Ball meist im Mittelfeld unterwegs. Nach einem Pass in die Schnittstelle war Simon Hinske frei durch, scheiterte jedoch an Burgdorfs herausgeeiltem Keeper Norman Volber (30.). Im zweiten Abschnitt traten zunächst die Gäste wieder mutiger auf und belohnten sich mit dem Führungstreffer: Nach einem Konter über den linken Flügel wurde der erste Schuss noch geblockt, Armend Musa setzte nach und zielte genau (51.). Die Burgdorfer gingen nun entschlossen in die Zweikämpfe. Erst der Platzverweis gegen Gean Rodrigo Baumgratz, der wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah (69.), brachte die Gäste aus dem Rhythmus. Georg Schwarz verfehlte das Gehäuse aus der Drehung knapp. Keine 60 Sekunden nach seiner Einwechslung traf Nico Westphal nach Vorarbeit Hinskes zum verdienten Ausgleich (73.). Die finale Chance auf den Siegtreffer hatten allerdings die Gäste. Einen präzise getretenen Freistoß von Hiber kratzte Schaar noch aus dem Winkel (89.).
TSV Pattensen: Schaar – Hofmann, P. Hoheisel, Albrecht, Schwedt – Liedtke (60. Schwarz), Scholz (73. Westphal), Teklenburg (60. Lieber) – Marotzke, Hinske – Mertz
-Leine-Nachrichten v. 1.4.17-

FC Eldagsen – TSV Pattensen 0:1
Die Partie begann sehr vielversprechend: Darius Marotzke ließ für die Gäste in der 2. Minute den ersten Warnschuss los, doch Marcel Bürst wehrte den satten Versuch zur Ecke ab. Diese brachte Pattensens Kapitän Nico Liedtke scharf herein, und Dennis Albrecht köpfte zur frühen Führung ein (3.). André Gehrke hatte den Ausgleich auf dem Fuß, seinen fulminanten Volleyschuss aus 25 Metern konnte Pascal Schaar jedoch wegfausten (16.). Direkt im Gegenzug ließ Christian Eilers das 2:0 liegen, als er frei vor Bürst auftauchte, doch abschloss, statt Eldagens Torhüter zu umkurven (17.). Das war es für längere Zeit mit Fußball, Fouls auf dem Platz und verbale Giftpfeile zwischen den Ersatzbänken prägten fortan das Geschehen. Und auch die Stockfehler häuften sich, was dem tiefen und unebenen Geläuf geschuldet war. Der Rasen sah deutlich besser aus, als er zu bespielen war. Es dauerte bis zur 40. Minute, ehe es wieder eine Chance zu verzeichnen gab. Abermals vergab Eilers, sein Schuss wurde von Sebastian Mende auf der Linie geklärt. Der letzte Aufreger vor der Pause war wieder einer von unerfreulicher Natur: Gehrke stieg übermotiviert gegen Schaar ein, der sich mit einem angedeuteten Schubser revanchierte (43.). Rot für beide wäre aufgrund der Sinnlosigkeit dieser Aktionen vertretbar gewesen, stattdessen kamen die Übeltäter gänzlich ungeschoren davon. Nicht die einzige Situation, in denen sich die Unparteiischen den Unmut beider Seiten zuzogen. Schaar hatte bei dieser Aktion den Ellbogen ins Gesicht bekommen und musste kurz nach dem Seitenwechsel ausgewechselt werden – ihm war schwarz vor Augen geworden (57.). Sein Vertreter Kai Paulig stand direkt im Mittelpunkt des Geschehens: Nach einem Missverständnis mit Albrecht bekam Tolga Nemnezi die große Chance für den Ausgleich serviert, doch Eldagsens Spielmacher kam zu weit nach links ab und schoss über den Querbalken (61.). Hanno Kock verzweifelte an der Seitenlinie beinahe, seine Elf agierte ihm viel zu passiv und fahrig. Doch nicht nur das ärgerte Pattensens Trainer – auch die Chancenverwertung bot Anlass zur Kritik. Wie Nico Westphal frei vor Bürst verzog, war symptomatisch (65.). Allein aufgrund dieser Fahrlässigkeit hätte sich der TSV nicht über den Ausgleich beschweren dürfen. Er hätte fallen können, zum Beispiel wenn das Foul von Paulig an Rune Flohr den fälligen Strafstoß nach sich gezogen hätte (70.). So aber blieb es beim knappen Sieg, die finale Riesenchance nach einem Konter vergab der eingewechselte Georg Schwarz (90.+2) – es war der passende Abschluss einer Partie, die dennoch den richtigen Sieger gefunden hatte. „Wir hatten ja unsere Chancen“, sagte auch Kock. „So war es eben ein dreckiger Sieg.“ Trainerkollege Michael Wehmann sprach davon, dass „die Leistung von uns gestimmt hat, wir sind fit, das hat man wieder gesehen. Und das Erfolgserlebnis wird bald kommen.“
FC Eldagsen: Bürst – Mende, F. Reygers, J. Reygers (71. Goede), E. Engelhardt (83. Rülke) – Trotz – Flohr, Nemnezi, Gehrke, T. Engelhardt (46. Schierl) – Paraschiv
TSV Pattensen: Schaar (57. Paulig) – Hofmann, P. Hoheisel, Albrecht, Schwedt – Liedtke, Schnack – Lieber, Marotzke, Eilers (46. Hinske) – Westphal (81. Schwarz).
-Leine-Nachrichten v. 27.3.17-

SV Ramlingen/Ehlershausen – TSV Pattensen 0:1

Es fiel nur ein Tor – und das mit ein wenig gegnerischer Unterstützung: Nach einem Schuss von Markus Scholz fälschte Christopher Weindl den Ball zum Tor des Tages ins eigene Gehäuse ab (74.). Der Treffer fiel zwar wie aus heiterem Himmel, unverdient war der Auswärtserfolg der Pattenser allerdings nicht. „Es war ein verdienter Sieg von uns. Wir haben sehr stark gearbeitet, hatten eine gute Raumaufteilung und ließen keine Torgelegenheiten zu“, resümierte Coach Hanno Kock, dessen Team sich auf Platz sechs vorgeschoben hat. Vor rund 100 Zuschauern lieferten sich die beiden Mannschaften ein kampfbetontes Duell mit viel Tempo und hohem Einsatz. Doch bei der Partie, in der sich die Kontrahenten weitgehend neutralisierten, fehlte das Salz in der Suppe: gute Torchancen. Während Ramlingens Torhüter Marcel Maluck erstmals nach einer Stunde von Can Schwedt bei einem Freistoß geprüft wurde, ergab sich für die Gastgeber aus dem Spielverlauf heraus erst in der 79. Minute durch Kirill Weber die erste Einschussgelegenheit. „Uns fehlte in dem intensiv geführten Kampfspiel die Effektivität im Spiel nach vorn. Es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel, das unglücklich gegen uns entschieden wurde“, resümierte RSE-Coach Kurt Becker, dessen Team sich gegen die mit drei Sechsern agierenden Pattenser extrem schwertat.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, P. Hoheisel, Albrecht, Hofmann – Liedtke, Westphal (77. Mertz), Schwedt – Lieber (80. Teklenburg), Eilers (73. Schwarz).
-Leine-Nachrichten v. 23.3.17-

Koldinger SV – TSV Pattensen 0:2
Mertz ist der Matchwinner im Derby



Der Koldinger SV hat im Derby der Fußball-Landesliga gegen den TSV Pattensen mit 0:2 (0:0) den Kürzeren gezogen. Bei den Blau-Weißen avancierte Joel Mertz zum Matchwinner. Die Stürmer erzielte beide Treffer. „Der Sieg ist verdient, weil wir in der zweiten Halbzeit die deutlich besseren Chancen hatten. Für das erste Spiel nach der Winterpause haben wir eine gute Leistung abgeliefert“, lobte Pattensens Trainer Hanno Kock. In der ersten Hälfte neutralisierten sich die Stadtrivalen über weite Phasen. Die beste Gelegenheit für die Gastgeber hatte Daniel Ische, der den Ball nach einem Steilpass aber nicht unter Kontrolle bekam. Ansonsten stand die Defensive des TSV sicher. Koldingens Hassan Jaber blieb blass. „Er wurde mehrmals gelegt, hat aber keinen Freistoß bekommen. Die Schiedsrichter waren da nicht auf der Höhe. Das ist aber nicht der Grund für die Niederlage“, sagte Diego de Marco, Coach der Koldinger. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste das Kommando und erarbeiteten sich eine Reihe guter Chancen. Einen langen Pass in die Schnittstelle nahm Mertz auf, umkurvte Niclas Gläser und schob zur Führung ein (67.). Während bei den Koldingern die Köpfe fortan hingen, drängte der TSV auf die Vorentscheidung. Per Kopf gelang Mertz schnell die Voranscheidung (73.). Den Koldingern blieb der Ehrentreffer versagt: Einen Schlenzer von Marvin Krüger lenkte Pascal Schaar noch an den Außenpfosten (87.). „In der zweiten Hälfte sind wir nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen“, haderte De Marco.
Koldinger SV: Gläser – Wirt, von der Ah, Krumpholz – Rogalski, Pietrucha – Ische, Saadun, F. Pulido León (76. Krüger) – Jaber (83. E. de Marco), Richard (59. Musema)
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke, P. Hoheisel, F. Hoheisel (62. Albrecht), Schwedt – Schnack, Scholz – Eilers (68. Westphal), Marotzke, Hinske – Mertz (90. Schwarz).
-Leine-Nachrichten v. 13.3.17-

TuS Sulingen – TSV Pattensen 3:1
Vergebene Großchance rächt sich prompt

Nach zwei Siegen sowie zwei Spielabsagen hat der TSV Pattensen wieder eine Niederlage in der Landesliga hinnehmen müssen. Beim Spitzenreiter TuS Sulingen unterlag der Tabellensiebte auf dessen Kunstrasenplatz mit 1:3 (1:1). Die Vorzeichen, beim Primus zum vierten Mal in Folge zu gewinnen, standen bis kurz vor der Pause ziemlich gut. Darius Marotzke und Linus Schnack stand noch der Pfosten im Weg, ehe Sascha Lieber nach einer Ecke und Verlängerung von Georg Schwarz per Kopf zur Stelle war (40.). „Wir gehen in Führung und haben kurz danach die Riesenchance zum 2:0. Stattdessen bekommen wir im Gegenzug den Ausgleich“, haderte der Trainer der Pattenser, Hanno Kock. Angreifer Lieber hatte lediglich noch Sulingens Keeper vor sich, schoss aber um Zentimeter am Tor vorbei. Während der TSV scheinbar noch dem verpassten Hochkaräter nachtrauerte, schalteten die Platzherren blitzschnell um und nutzten ihre erste klare Gelegenheit durch den Japaner Atsushi Waki, der aus der Drehung das 1:1 erzielte (43.). In der Pause musste Kock verletzungsbedingt wechseln, da Fabian Hoheisel (Rücken) und Nico Westphal (Leiste) nicht mehr weitermachen konnten. „Das hat zu einer gewissen Unsicherheit in der zentralen Achse geführt. Wir haben in der zweiten Halbzeit einen Tick zu tief gestanden und sind kaum noch zu Chancen gekommen“, kritisierte Kock. Auf der anderen Seite konnte sein Keeper Pascal Schaar drei Schüsse entschärfen, ehe die Sulinger das Spiel endgültig zu ihren Gunsten wendeten. Nach einer Ecke schraubte sich Richard Sikut am höchsten und köpfte das 2:1 (72.). In der Nachspielzeit machte der kurz zuvor eingewechselte Chris Brüggemann nach einem Konter den Deckel drauf (90.+2).
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke, Schnack, F. Hoheisel (46. Albrecht), Schwedt – Marotzke, Scholz – Westphal (46. Hinske), Schwarz, Teklenburg (73. Eilers) – Lieber
Tore: 0:1 Lieber (40.), 1:1 Waki (43.), 2:1 Sikut (72.), 3:1 Brüggemann (90.+2)
-Leine-Nachrichten v. 14.11.16-

TSV Pattensen – Heeßeler SV 3:2
Mit dem nötigen Quäntchen Glück


Die Parallelen zum letzten Heimsieg gegen den VfL Bückeburg sind nicht von der Hand zu weisen: Auch gegen den Heeßeler SV hat der TSV Pattensen mit 3:2 (1:1) gewonnen. „Es war beeindruckend, wie wir gegen diesen starken Gegner immer wieder zurückgekommen sind. Der Sieg ist verdient, weil wir die größere Anzahl an Chancen hatten“, sagte Pattensen Coach Hanno Kock. Sein Gegenüber haderte vor allem mit der Defensivleistung seiner Mannschaft. „Ein Punkt wäre verdient gewesen. Aber wir haben zu schlecht verteidigt. Zwei Tore nach Standards darf man hier nicht bekommen. Es ist unbefriedigend, wieder ohne Punkte dazustehen“, sagte HSV-Spielertrainer Hendrik Großöhmichen. Zweimal gelang es den Gästen, einen Rückstand zu egalisieren. Auf den dritten Gegentreffer hatten sie hingegen keine Antwort mehr. Die Platzherren gingen durch ein Traumtor von Nico Westphal in Front, als dieser eine Flanke Linus Schnacks volley ins Netz beförderte (19.). Nach einem Foul im Strafraum musste der TSV den Ausgleich hinnehmen, Kai-Niklas Marx verwandelte den fälligen Strafstoß (29.). Nach dem Seitenwechsel war zunächst wieder der TSV am Zug: Nach einer Ecke von Simon Hinske traf Schnack aus der Drehung (52.). In der Folge setzten die Kontrahenten auf ihre starken Offensivreihen. „Die Heeßeler waren stets gefährlich. Beide Mannschaften haben mit offenem Visier gespielt. Wir hatten das nötige Glück auf unserer Seite“, sagte Kock. Seine Elf ließ sich auch vom erneuten Ausgleich nicht irritieren: Ein zum Tor getretener Freistoß des Ex-Pattensers Alexandar Gellert ging an Freund und Feind vorbei – ebenso an Torhüter Pascal Schaar (69.). Dem Siegtreffer ging wieder ein ruhender Ball voraus: Einen Freistoß von Darius Marotzke köpfte Sascha Lieber nach Verlängerung ein (75.).
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, P. Hoheisel, F. Hoheisel, Liedtke – Marotzke, Scholz (86. Mertesacker) – Westphal (74. Kosien), Hinske, Mertz (63. Tausch) – Lieber
Tore: 1:0 Westphal (19.), 1:1 Marx (29., Foulelfmeter), 2:1 Schnack (52.), 2:2 Gellert (69.), 3:2 Lieber (75.).
-Leine-Nachrichten v. 31.10.16-

TSV Pattensen – VfL Bückeburg 3:2
Pattenser zeigen starke Reaktion


Starke erste Hälfte und Antwort auf den Ausgleich gegen Bückeburg

Der TSV Pattensen hat in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach zwei Niederlagen zwang der TSV den Oberliga-Absteiger VfL Bückeburg mit 3:2 (2:1) in die Knie. „Nach den letzten beiden Nackenschlägen mussten wir uns erst einmal wieder ein wenig sortieren. Vor allem in der ersten Halbzeit hatten wir viele gute Szenen, ohne die Defensive aus den Augen zu lassen. Wir waren defensiv und offensiv bissig und sind verdient in Führung gegangen“, resümierte Trainer Hanno Kock. Wieder einmal war es Georg Schwarz, der die Tür öffnete. Zunächst wurden zwei Torschüsse geblockt, ehe der erfahrene Allrounder mit dem dritten Versuch aus dem Gewühl zur Führung traf (29.). Kurz darauf war Schwarz nach starker Vorarbeit von Sascha Lieber zur Stelle (32.). „Wir haben sehr diszipliniert und geordnet agiert. Der Anschlusstreffer fällt aus dem Nichts“, sagte Kock. Einen Ballverlust im Aufbau bestraften die Bückeburger eiskalt. Nach einem Pass in die Schnittstelle der Abwehr traf Benjamin Hartmann zum Pausenstand (38.). „Das Tor hat bei uns kurz für Unruhe gesorgt. In der zweiten Hälfte haben wir uns aber schnell wieder gefangen“, berichtete der Coach. Dennoch drohte die Partie zu kippen, nachdem die Gäste eine Standardsituation zum Ausgleich genutzt hatten: Einen Freistoß verlängerte Dennis Peter auf den zweiten Pfosten, wo Tobias Versick goldrichtig stand (66.). Doch die Platzherren bäumten sich noch einmal auf und erzwangen den umjubelten Siegtreffer: Nach einer Balleroberung zirkelte Darius Marotzke den Ball in den Winkel (78.). „Nach dem Ausgleich hat die Mannschaft eine überragende Reaktion gezeigt“, freute sich Kock.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, P. Hoheisel, Albrecht, Liedtke – Marotzke, Scholz – Lieber (46. Tausch), Schwarz, Hinske (88. F. Hoheisel) – Mertz (76. Marquardt)
Tore: 1:0, 2:0 Schwarz (29., 32.), 2:1 Hartmann (38.), 2:2 Versick (66.), 3:2 Marotzke (78.).
-Leine-Nachrichten v. 17.10.16-

OSV Hannover – TSV Pattensen 3:2
Pattenser sind nicht gierig genug

Zum ersten Mal in dieser Saison hat der TSV Pattensen in der Fremde den Kürzeren gezogen. Beim OSV Hannover kassierten die Pattenser eine unnötige 2:3 (1:0)-Niederlage. Unnötig, da die Gäste zunächst überlegen waren und schon vor der Pause den Sack hätten zumachen können. Nach einem Schuss von Simon Hinske staubte Sascha Lieber zur Führung ab (14.). „Wir haben eine überragende erste Hälfte gespielt und haben das Spiel in allen Bereichen beherrscht. Das Ergebnis hätte schon zur Pause höher ausfallen müssen. Aber wir waren wieder nicht gierig genug, die dicken Dinger auch reinzumachen“, ärgerte sich Trainer Hanno Kock. Und wer seine Chancen nicht nutzt, wird über kurz oder lang bestraft. In diesem Fall kassierten die Pattenser innerhalb von nur 15 Minuten gleich drei Tore – zuvor war der TSV auswärts viermal ohne Gegentreffer geblieben. „Wir haben in der ersten Viertelstunde einen kollektiven Tiefschlaf gehalten, sind überhaupt nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen und haben die Gegenspieler nur noch begleitet“, sagte Kock. Das Unheil nahm seinen Anfang mit dem Ausgleich durch Bernard Baruti, der nach einem Konter traf (47.). Die Inaktivität der Pattenser Defensive bestrafte Baruti ein zweites Mal (54.). Auch Gerhard Kwarteng hatte beim 3:1 wenig Gegenwehr (62.). „Der OSV konnte ungehindert auf unsere Viererkette zulaufen. Deshalb verlieren wir ein Spiel, bei dem wir uns die Frage stellen müssen, warum wir es verloren haben“, sagte Kock. Darius Marotzke traf nach einer schönen Einzelaktion über die linke Seite zum Anschluss (64.).
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke, Albrecht, Hofmann, Schwedt (82. Teklenburg) – Schnack (76. Scholz), Marotzke – Hinske, Schwarz, Lieber – Eilers (71. Petrovic)
Tore: 0:1 Lieber (14.), 1:1, 2:1 Baruti (47., 54.), 3:1 Kwarteng (62.), 3:2 Marotzke (64.).
-Leine-Nachrichten v. 10.10.16-

TSV Pattensen – SV BE Steimbke 1:2

Neuling ärgert auch die Pattenser

Der TSV Pattensen hat die Chance verpasst, sich in der Spitzengruppe der Landesliga festzusetzen. Beim 1:2 (0:1) gegen den SV BE Steimbke kassierten die Blau-Weißen die zweite Heimniederlage in dieser Spielzeit. „Wir haben nicht zu unserem Rhythmus gefunden und konnten den Gegner nicht unter Druck setzen. Uns hat aber auch die Zielstrebigkeit gefehlt“, sagte Trainer Hanno Kock. Schon in der ersten Hälfte gelang es den Pattensern nur selten, gute Chancen herauszuspielen. Der Neuling aus dem Raum Nienburg verteidigte mit zwei Viererketten und setzte gefährliche Konter. „Die Steimbker haben in der Defensive gut gearbeitet und uns wenig Raum gegeben. Deshalb mussten wir viel mit langen Bällen agieren“, sagte Kock. Die Gäste wurden hingegen ihrem Status als derzeit bestes Auswärtsteam der Liga gerecht und präsentierten sich abgezockt. Ein Freistoß aus rund 25 Metern Torentfernung landete zunächst in der Mauer, der zweite Versuch von Oliver Poltier wurde noch abgefälscht und schlug flach im Eck ein (35.). Zur zweiten Hälfte stellten die Platzherren ihr System um und brachten mit Sascha Lieber und Christian Eilers zwei Stürmer. Doch nach wenigen Minuten folgte der nächste Nackenschlag: Der Abwehr gelang es nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu bekommen, Poltier schlenzte den Ball mit links in die Maschen (51.). „Wir hätten die Situation klären können. Aber es haben immer ein paar Zentimeter gefehlt. Wir haben uns zu oft für das Falsche entschieden. Daher ist die Niederlage auch verdient“, gestand Kock. In der Folge erhöhten die Gastgeber den Druck. Nachdem der eingewechselte Darius Marotzke aus 20 Metern das 1:2 erzielte hatte (81.), warfen sie alles nach vorne. Beinahe hätte es sogar noch für einen Punktgewinn gereicht, doch Dennis Albrecht traf mit einem Kopfball lediglich den Pfosten (89.).
TSV Pattensen: Paulig – Schnack, Albrecht, Hofmann, Liedtke – Schwarz, Scholz – Tausch (46. Lieber), Hinske, Teklenburg (46. Eilers) – Mertz (59. Marotzke)
Tore: 0:1, 0:2 Poltier (35., 51.), 1:2 Marotzke (81.).
-Leine-Nachrichten v. 4.10.16-

TSV Wetschen – TSV Pattensen 0:5
Sofort auf Betriebstemperatur

Den höchsten Sieg in dieser Saison hat der TSV Pattensen feiern dürfen. Beim TSV Wetschen fuhren die Pattenser ein 5:0 (3:0) ein und blieben damit auch im vierten Auswärtsspiel ohne Gegentreffer. Speziell die Chancenverwertung stimmte Trainer Hanno Kock zufrieden: „Aus den ersten fünf, sechs Chancen haben wir drei Tore gemacht. Das ist eine tolle Quote. Das war auch der wesentliche Unterschied zu den vorangegangenen Partien.“ Die Pattenser legten früh den Grundstein zum dritten Sieg auf fremdem Platz. Joel Mertz eroberte den Ball und bediente Markus Scholz, der für das Führungstor sorgte (10.). Kurz darauf spielte Simon Hinske bei einer einstudierten Freistoßvariante klug in den Rücken der Abwehr, Kapitän Nico Liedtke zog aus der zweiten Reihe ab und traf zum 2:0 (17.). Nutznießer von Mertz zweitem Assist war Georg Schwarz. Der Allrounder umkurvte Wetschens Schlussmann Kai Winkler und schob locker zum Pausenstand ein (26.). „Wir haben in der ersten halben Stunde früh gestört und brutal viel Druck gemacht. Nach einem Ballgewinn waren wir sehr schnell im gegnerischen Strafraum“, konstatierte Kock. Von den Platzherren war auch nach dem Seitenwechsel wenig zu sehen, mehr als zwei Halbchancen sprangen nicht für das Schlusslicht heraus. Torwart Pascal Schaar verlebte einen ruhigen Nachmittag, während seine Teamkollegen nachlegten: Nach Zuspiel von Liedtke krönte Mertz seine starke Leistung mit seinem ersten Saisontreffer (75.). In der Schlussminute wurde Hinske im Wetschener Strafraum regelwidrig gestoppt, Schwarz erzielte per Foulelfmeter den Endstand.
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke, Albrecht, Hofmann, Schwedt – Schwarz, Scholz – Tausch (46. Petrovic), Hinske, Teklenburg (75. Seemann) – Mertz (80. Alves dos Santos)
Tore: 0:1 Scholz (10.), 0:2 Liedtke (17.), 0:3 Schwarz (26.), 0:4 Mertz (75.), 0:5 Schwarz (90., Foulelfmeter).
-Leine-Nachrichten v. 26.9.16-

TSV Pattensen – FC Eldagsen 1:1
Punkt stellt Kock nicht zufrieden

Der TSV Pattensen ist am Freitagabend im Derby gegen den FC Eldagsen nicht über ein 1:1 (1:0) hinausgekommen. Trotz klarer Feldvorteile vergaben die Gastgeber wie schon gegen den Koldinger SV (2:2) etliche Gelegenheiten. „Wir können mit dem Punkt nicht zufrieden sein. Wir hatten die Spielkontrolle und haben Dominanz ausgestrahlt. Aber die Eldagser haben es in der Defensive sehr gut gemacht“, sagte Trainer Hanno Kock. In der ersten Hälfte bestimmte seine Elf das Geschehen und ließ die Gäste laufen. „Vor der Pause fehlte bei uns die Körpersprache. Der TSV hat schnell kombiniert und wir haben überhaupt keinen Zugriff bekommen“, gestand Michael Wehmann, Coach der Eldagser. Die erste Chance für die Pattenser hatte Georg Schwarz, dessen Schuss knapp das Tor verfehlte. Nach starker Vorarbeit von Sascha Lieber machte er es in der 40. Minute aber besser und traf aus dem Gewühl heraus. Direkt nach dem Seitenwechsel wollten die Pattenser so schnell wie möglich nachlegen. Tim Hofmann köpfte in hohem Bogen an die Latte (49.). Kurz darauf musste Taktgeber Darius Marotzke verletzt ausgewechselt werden (51.). Als die Defensive für einen kurzen Moment unsortiert war, schlugen die Eldagser eiskalt zu: Einen Angriff über rechts vollendete Maximilian Rülke (55.). In der Folge belagerten die Pattenser den Strafraum ihrer Gäste. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld setzte Schwarz seinen Kopfball jedoch zu hoch an (58.), Hinskes Schuss wurde abgeblockt (63.). Der unermüdliche Lieber hatte wenig später Pech, als sein Drehschuss aus spitzem Winkel hauchdünn das lange Eck verfehlte (68.). Auf der anderen Seite parierte Pascal Schaar, Torhüter der Gastgeber einen tückischen Aufsetzer von Dominik Trotz (73.). „Wir sind mit einer guten Einstellung aus der Kabine gekommen. Es war ein ansehnliches Spiel und am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden. Damit können wir zufrieden sein“, meinte Wehmann.
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke, P. Hoheisel, Hofmann, Schwedt – Marotzke (51. Teklenburg), Scholz – Tausch (84. Westphal), Hinske – Schwarz (72. Albrecht), Lieber
Tore: 1:0 Schwarz (40.), 1:1 Rülke (55.).
-Leine-Nachrichten v. 19.9.16-

Spvgg. Bad Pyrmont – TSV Pattensen 0:2
Null steht beim TSV
  Pattensen
Der TSV Pattensen ist in der Landesliga auch in seinem dritten Auswärtsspiel ohne Gegentor geblieben und hat den zweiten Dreier in der Fremde eingefahren. Bei Aufsteiger Spvgg. Bad Pyrmont gewannen die Pattenser mit 2:0 (1:0). Dabei spielte den Gästen ein frühes Tor in die Karten. Einen Ballverlust der Kurstädter bestrafte der TSV. Simon Hinske bediente Sascha Lieber, der aus acht Metern zur Führung traf (10.). In der Folge neutralisierten sich die Kontrahenten weitgehend. Die Platzherren attackierten früh, wurden bei zwei Halbchancen aber nur im Ansatz gefährlich. „Die Pyrmonter haben gut gepresst und uns vor Probleme im Spielaufbau gestellt. Das war eine neue Erfahrung“, sagte Coach Hanno Kock. Mit der Führung im Rücken ließ der TSV auch in der zweiten Hälfte hinten nichts anbrennen, verpasste jedoch einige Möglichkeiten und damit eine Vorentscheidung. Hinske scheiterte zunächst an Torwart Alexander Deppe, später strich sein Schuss am langen Pfosten vorbei. Auch Lieber bot sich die Chance zu erhöhen. „Wir hatten den Gegner im Griff und hätten den Sack zumachen können“, sagte Kock. Nach einem Foul an Darius Marotzke verwandelte Georg Schwarz den fälligen Strafstoß zum 2:0 (75.) und durchkreuzte damit die Pläne der Gastgeber, in der Schlussviertelstunde noch zu einem Punktgewinn zu kommen. „Es war ein verdienter Sieg. Bei den Temperaturen ist die Mannschaft sehr engagiert zu Werke gegangen. Wir haben wenig zugelassen. Vor allem ist es aber wichtig, dass wir als Kollektiv funktioniert haben“, betonte Kock. Durch den dritten Saisonerfolg ist der TSV auf den dritten Platz geklettert.
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke, P. Hoheisel (60. Marquardt), Hofmann, Schwedt – Marotzke, Scholz – Tausch (77. Kern), Schwarz, Hinske (67. Teklenburg) – Lieber
Tore: 0:1 Lieber (10.), 0:2 Schwarz (75., Foulelfmeter).
-Leine-Nachrichten v. 12.9.16-

TSV Pattensen – Koldinger SV 2:2

Darius Marotzke                                                                         Weltmeister u.TSV-Ehrenmitglied Per Mertesacker

Pattenser treffen spät zum Remis
Völlig unzufrieden dürfte keiner der mehr als 400 Zuschauer des ersten Pattenser Derbys in der Landesliga – unter ihnen auch Weltmeister Per Mertesacker – nach Hause gegangen sein. Am Ende teilten sich der TSV Pattensen und der Koldinger SV beim 2:2 (0:2) die Punkte. „Ein später Ausgleich ist immer glücklich. Aber die Mannschaft hat bis zur letzten Sekunde gekämpft. Es ist ein gerechtes Unentschieden“, sagte TSV-Trainer Hanno Kock. Dem Aufsteiger fehlten allerdings nur wenige Minuten, um beim großen Nachbarn für eine faustdicke Überraschung zu sorgen. „Direkt nach dem Spiel kann man mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein. Mit ein bisschen Abstand können wir sicherlich sagen, dass wir eine ordentliche Vorstellung geboten haben“, sagte KSV-Coach Marco Greve. Denn seine Mannschaft stand in der ersten Hälfte sicher in der Abwehr und spielte mutig nach vorne. Daniel Ische vergab die erste Chance, Francisco Pulido León machte es nach einem schnellen Gegenangriff besser (26.). Die Gastgeber hatten danach Pech, trafen unter anderem nur zweimal Aluminium. Richtig laut wurde es im Koldinger Fanblock, als Martin Pietrucha kurz darauf aus 18 Metern abzog und der Ball unhaltbar im Netz einschlug (40.). Auch nach dem Seitenwechsel taten sich die Platzherren lange schwer, die Abwehr der Koldinger zu durchbrechen. Und die wiederum blieben bei Kontern brandgefährlich. Pulido León wurde im Strafraum zu Fall gebracht, doch die Pfeife blieb stumm. „Das war die Schlüsselszene des Spiels. Er wird umgestoßen, da gibt es keine zwei Meinungen“, betonte Greve. Je länger die Partie andauerte, desto mehr Druck konnte der TSV entfachen. Beim Anschlusstreffer hatte Darius Marotzke Glück, dass sein Schuss noch von Batiston Musema abgefälscht wurde (81.). Der TSV drängte auf den Ausgleich und kam durch Sascha Lieber zum Erfolg (88.). „Wir haben in der zweiten Hälfte den besonderen Charakter des Derbys angenommen“, sagte Kock.
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke, P. Hoheisel, Hofmann, Schwedt (68. Teklenburg) – Marotzke, Albrecht (78. Scholz) – Tausch, Hinske – Lieber, Eilers (63. Petrovic)
Koldinger SV: Krause – Krumpholz, Walter, Richard, Bukowski (69. Musema) – Pietrucha, Wirt – Ische (90. Schmidt), Rogalski, Pulido León (80. Shahamat) – Jaber Tore: 0:1 Pulido León (26.), 0:2 Pietrucha (40.), 1:2 Marotzke (81.), 2:2 Lieber
-Leine-Nachrichten v. 5.9.16-

SV Bavenstedt – TSV Pattensen 0:0
Führung in Hälfte eins verpasst

Einen Zähler hat der TSV Pattensen in der Hitzeschlacht beim SV Bavenstedt entführt und damit für eine Nacht die Tabellenspitze der Landesliga erklommen. „Das ist eine schöne Momentaufnahme, spielt aber weiter keine große Rolle. Wir sind gut aus den Startlöchern gekommen und wollen die Leistung in den kommenden Spielen bestätigen“, betonte Trainer Hanno Kock. Beim torlosen Remis in Hildesheim stellten die Pattenser das bessere Team und hätten kurz vor der Halbzeit in Führung gehen können. Die dickste Chance vergab Christian Eilers, der über das Tor schoss (40.). Kurz darauf scheiterte Georg Schwarz per Kopf am Bavenstedter Keeper Nicolas Franzmann (42.). Auch Sascha Lieber brachte den Ball nicht im Tor unter. „Wir hätten in der ersten Halbzeit in Führung gehen müssen. Die Jungs haben alles dafür getan, aber das Tor ist einfach nicht gefallen“, sagte der Coach. Da die hohen Temperaturen bereits in der ersten Hälfte ihren Tribut forderten, gingen die Kontrahenten nach etwa einer halben Stunde in eine Trinkpause. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Flüssigkeitszufuhr ein wesentlicher Faktor. „Jeder kann sich vorstellen, wie brutal es bei dieser Hitze war. Deshalb können wir mit dem 0:0 auch zufrieden sein. In der Defensive standen wir sicher und haben keine Chance zugelassen“, sagte Kock. Erst nach der zweiten Trinkpause kamen die Platzherren zumindest einmal zum Abschluss, doch der Distanzversuch von Jan Laumann verfehlte das Gehäuse der Gäste relativ deutlich (79.). „Beide Mannschaften haben bis zum Schluss versucht, das Spiel zu gewinnen. In der Schlussphase sind die Bavenstedter stärker aufgekommen, als bei uns die Kräfte nachgelassen haben“, gestand Kock.
TSV Pattensen: Schaar – Tausch (71. Petrovic), P. Hoheisel, Hofmann, Schwedt – Marotzke, Scholz – Lieber, Teklenburg (85. Kosien) – Schwarz, Eilers (68. Mertz).
-Leine-Nachrichten v. 29.8.16-

TSV Pattensen - MTV Almstedt 4:1

Mit Elfmeter die Dose geöffnet
Nach drei Spieltagen ist der TSV Pattensen der einzige Club der Landesliga, der eine zweistellige Torausbeute vorweisen kann. Im Heimspiel gegen den MTV Almstedt behielten die Pattenser trotz einer schwierigen ersten Halbzeit mit 4:1 (1:1) die Oberhand. Im ersten Durchgang fanden die Platzherren nicht in die Partie. Die Almstedter attackierten früh und zerstörten den Spielfluss der Pattenser. Nach Foul im Strafraum von Dennis Albrecht musste der TSV sogar einem Rückstand hinterherlaufen, weil Norman Rostalski vom Punkt keine Nerven zeigte (24.). „Zu diesem Zeitpunkt war der Rückstand verdient. Die Almstedter sind brutal angelaufen und waren sehr aggressiv. Das war für uns schwer zu lösen“, gestand Trainer Hanno Kock. Erst in der Nachspielzeit erzielte Georg Schwarz per Strafstoß den wichtigen Ausgleich. Zuvor war Darius Marotzke im Strafraum zu Fall gebracht worden (45.+1). „Das war der Dosenöffner. In der zweiten Halbzeit war es eine einseitige Partie. Den Almstedtern ist ein wenig die Luft ausgegangen, sie hatten keine Chancen mehr“, sagte Kock. Seine Mannschaft hingegen umso mehr. Nach einem Pass von Marotzke in die Schnittstelle erzielte Schwarz seinen zweiten Treffer (53.). Linus Schnack passte klug in den Rücken der Abwehr, Marotzke sorgte mit dem 3:1 für eine Vorentscheidung (70.). Nach einem weiten Abschlag von Torwart Pascal Schaar, der damit einen für Torhüter seltenen Scorerpunkt sammelte, traf der eingewechselte Markus Scholz zum Endstand (88.). Die Dominanz nach dem Seitenwechsel hätte sogar zu weiteren Treffern führen können. Dennoch war der Trainer mit der Vorstellung sehr zufrieden. „Am Ende war der Sieg auch in der Höhe verdient. Wir haben klasse kombiniert und gute Gelegenheiten herausgespielt“, lobte Kock.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, Albrecht, Hofmann, Schwedt – Marotzke, Schwarz – Tausch (87. Mertz), Hinske, Lieber (73. Scholz) – Eilers (70. Petrovic)
Tore: 0:1 Rostalski (24., Foulelfmeter), 1:1, 2:1 Schwarz (45.+1/ Foulelfmeter, 53.), 3:1 Marotzke (70.), 4:1 Scholz (88.).
-Leine-Nachrichten v. 22.8.16-

TSV Burgdorf – TSV Pattensen 0:4
Wenn schon, dann auch gleich so richtig

Den ersten Saisonsieg hat der TSV Pattensen bejubeln können. In der vorgezogenen Partie bei der TSV Burgdorf gewann die Mannschaft von Trainer Hanno Kock am Freitagabend mit 4:0 (1:0). „Wir haben Ball und Gegner kontrolliert. Das Team hat sich den Erfolg als starkes Kollektiv erarbeitet. Endlich sind wir belohnt worden“, freute sich Trainer Hanno Kock. Ein Fehlpass von Torwart Dominik Grimpe leitete die Niederlage der Gastgeber ein, nach Zuspiel von Christian Eilers musste Sascha Lieber beim Führungstor der Pattenser nur noch den Fuß hinhalten (18.). Schon vor der Pause hätten die Gäste ihren Vorsprung ausbauen können. Zunächst ließ Simon Hinske die Chance zum 2:0 aus, wenig später traf Can Schwedt nur die Unterkante der Latte. „Wir haben es dem Gegner zu leicht gemacht. Das lag vor allem an unserer Unfähigkeit im Spielaufbau. Aber ich weiß, dass wir es besser können“, konstatierte Burgdorfs Coach Diego de Marco. Zu Beginn des zweiten Abschnitts erhöhten die Platzherren den Druck, der Ausgleich gelang ihnen jedoch nicht. „Auch in der Phase waren wir stabil. Danach haben wir einen super Angriff nach dem anderen gefahren. Der Sieg war auch in der Höhe verdient“, lobte Kock. Einen Ballverlust von Daniel Bothe bestrafte erneut Lieber mit dem 2:0 (65.). Kurz darauf zeigte der Unparteiische nach einem Foul von Grimpe am überzeugenden Georg Schwarz auf den Punkt, Neuzugang Darius Marotzke verwandelte den fälligen Strafstoß zum 3:0 (69.). Für den Endstand sorgte Hinske, der sehenswert von der Strafraumgrenze exakt in den Winkel zielte (73.). „Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt und müssen dieses Spiel so schnell wie möglich abhaken. Auch vor einem Jahr haben wir eine Findungsphase gebraucht“, sagte de Marco.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, Albrecht, Hofmann, Schwedt – Marotzke, Schwarz – Tausch (80. Teklenburg), Hinske (76. Marquardt) – Lieber (65. Scholz), Eilers
Tore: 0:1, 0:2 Lieber (18., 65.), 0:3 Marotzke (69., Foulelfmeter), 0:4 Hinske (73.).
-Leine-Nachrichten v. 15.8.16-

Bezirkspokal (2. Runde): SV Gehrden – TSV Pattensen2:1
Kontinuität behauptet sich

Wohl dem, der einen großen und gleichmäßig besetzten Kader hat. „Wir haben 22 gleichwertige Spieler“, sagte Hanno Kock, der Trainer des TSV Pattensen. Und da kann man es sich dann auch schon einmal erlauben, beinahe die komplette Startelf auszutauschen. Gleich acht neue Akteure im Vergleich zur Partie zwei Tage zuvor gegen den SV Ramlingen/Ehlershausen bot der Coach in der Begegnung der 2. Runde des Bezirkspokals beim klassentieferen SV Gehrden auf.
Kocks Gegenüber, Michel Costa, ging den genau gegensätzlichen Weg und schickte beinahe die gleiche Startelf ins Rennen wie im Punktspiel gegen den VfR Evesen. Lediglich Keeper Sven Schimek und Maximilian Wilke kamen neu ins Team. Das Duell Kontinuität gegen Rotation konnte letztlich die Stammelf der Burgbergstädter mit 2:1 (1:0) für sich entscheiden. Dem Gehrdener Führungstor durch Giovanni Costa (32.) setzte Antonio Petrovic das 1:1 entgegen (50.). Lediglich vier Minuten später brachte Marcel Busse die Gehrdener nach schönem Steilpass von Sascha Romaus jedoch wieder in Front (54.). Beide Trainer fanden den Ausgang der Partie vor allem aufgrund der ersten 45 Minuten, die die Gastgeber dominiert hatten, nicht unverdient – sie hatten jedoch beide in der zweiten Hälfte stärkere Pattenser gesehen. Die Mehrzahl der Torchancen über beide Spielhälften besaß wiederum der SVG.
TSV Pattensen: Paulig – Liedtke, Marquardt, Hofmann (46. Schnack), Teklenburg – Marotzke (66. Westphal), Albrecht – Hinske, Scholz (75. Kruse) – Petrovic, Mertz
Tore: 1:0 Costa (32.), 1:1 Petrovic (50.), 2:1 Busse (54.).
-Leine-Nachrichten v. 11.8.16-

TSV Pattensen - SV Ramlingen/Ehlershausen 2:3
Zum Punktspielstart eine unglückliche Heimniederlage

                                                           

Gute zweite Hälfte wird nicht belohnt
Pattenser können zweimal egalisieren, doch spätes Tor entscheidet

Der TSV Pattensen ist mit einer unglücklichen Heimniederlage in die Landesliga-Saison gestartet. Trotz einer guten Leistung in der zweiten Hälfte mussten sich die Pattenser dem SV Ramlingen/Ehlershausen mit 2:3 (1:2) geschlagen geben. „Das ist ein sehr ärgerliches Ergebnis. Wir haben einen Fehler zu viel gemacht. In der zweiten Hälfte sind wir super angelaufen und haben Druck nach vorn aufgebaut. Es ist brutal, wenn dann ein individueller Fehler zur Niederlage führt“, sagte ein enttäuschter TSV-Trainer Hanno Kock. Seine Mannschaft musste gegen den Titelkandidaten gleich zweimal einem Rückstand hinterherlaufen. Nach einer Ecke gingen die Ramlinger durch einen Kopfball von Kirill Weber in Führung (20.). Nach dem Ausgleich von Tim Hofmann, der nach einem Freistoß zur Stelle war (38.), hatten die Gäste prompt eine Antwort parat – Weber flankte auf den zweiten Pfosten, Patrik Ehlert nickte ein (41.). Im zweiten Durchgang übernahmen die Pattenser das Kommando. Hofmann schoss aus kurzer Distanz über das Tor. Doch kurz darauf bekam RSE den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Christian Tausch hämmerte den Ball ins Netz (52.). In der Folge drängten die Pattenser auf das 3:2, doch Georg Schwarz und Nico Westphal verfehlten ihr Ziel knapp. Die Ramlinger kamen nur noch selten gefährlich vor des Gegners Tor. Nachdem Neuzugang Carsten Folprecht wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot gesehen hatte (83.), nutzte Kesip Caran einen Pattenser Ballverlust zum Siegtreffer (87.). „Am Ende ist es ein glücklicher Erfolg, freute sich RSE-Coach Kurt Becker.
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke, P. Hoheisel (46. Albrecht), Hofmann, Schwedt – Marotzke, Schnack – Tausch, Lieber (77. Westphal) – Schwarz, Eilers (70. Mertz)
Tore: 0:1 Weber (20.), 1:1 Hofmann (38.), 1:2 Ehlert (41.), 2:2 Tausch (52.), 2:3 Caran (87.); Gelb-Rot: Folprecht (83., RSE).
-Leine-Nachrichten v. 8.8.16-

Bezirkspokal (1. Runde): TSV Pattensen – FC Eldagsen3:0

Treffer zum richtigen Zeitpunkt

Der TSV Pattensen hat mühelos die 2. Runde im Bezirkspokal erreicht. Gegen den Landesliga-Rivalen FC Eldagsen siegten die Pattenser zu Hause mit 3:0 (1:0). „Wir haben die Begegnung komplett kontrolliert. Deshalb ist das Ergebnis auch in dieser Höhe verdient. Wir haben es geschafft, schnell nach vorne umzuschalten. Obwohl uns einige Spieler gefehlt haben, hat es die Mannschaft super gemacht“, freute sich Pattensens Trainer Hanno Kock. Eine Kombination über die linke Seite leitete die Führung ein. Über Can Schwedt und Markus Scholz landete der Ball bei Christian Eilers, der ins lange Eck traf (10.). Von den Gästen war indes wenig zu sehen. In der ersten Hälfte sorgten lediglich zwei Distanzschüsse für einen Hauch von Gefahr. „Für uns war es Vorbereitung unter Wettkampfbedingungen. Offensiv konnten wir nichts ausrichten. Da fehlte es an Cleverness und Erfahrung“, sagte Eldagsens Trainer Michael Wehmann, der auf ein Dutzend Spieler verzichten musste. „Trotzdem können wir Erkenntnisse aus diesem Spiel ziehen. Die Pattenser hatten den Vorteil, dass sie zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht haben. Nach dem 0:2 war es dann schwierig, noch einmal zurückzukommen“, resümierte Eldagsens Trainer. Denn kurz nach dem Seitenwechsel zog Darius Marotzke aus der Distanz ab und erwischte Marcel Bürst, den Torhüter der Senfstädter, auf dem falschen Fuß (48.). Da die Platzherren hinten überhaupt nichts mehr anbrennen ließen, kam keine Spannung mehr auf. Für den Endstand sorgte Joel Mertz vom Punkt, nachdem Adrian Gottschalk einen Pattenser im Strafraum festgehalten hatte (67.). „Da hatten wir Glück, dass es keinen Platzverweis gab. Das Foul hätte man auch als Notbremse bewerten können“, gab Wehmann ehrlich zu.
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke, Kosien, Albrecht, Schwedt – Schnack, Marotzke – Lieber (80. Kruse), Scholz (62. Westphal) – Eilers, Mertz (70. Petrovic)
Tore: 1:0 Eilers (10.), 2:0 Marotzke (48.), 3:0 Mertz (67., Foulelfmeter).
-Leine-Nachrichten v. 1.8.16-

Sein Blick geht definitiv nach oben
Mit Darius Marotzke hat der Landesligist enorm an Qualität gewonnen

Mit der Verpflichtung von Darius Marotzke hat der TSV Pattensen in diesem Sommer einen wahren Transfercoup gelandet. Der gebürtige Pattenser ist nach zehn Jahren im Nachwuchsbereich von Hannover 96 zu seinem Heimatclub zurückgekehrt, bei dem er zuvor sechs Jahre lang ausgebildet wurde. „Für mich war immer klar, dass ich nach Pattensen zurückkomme, wenn es bei 96 nicht weitergeht. Ich bin Pattenser und spiele hier mit meinen Freunden. Der Spaß am Fußball steht wieder im Vordergrund“, erläutert Marotzke, der im Mittelfeld variabel eingesetzt werden kann, in zentraler Rolle allerdings am wertvollsten für seine neue Mannschaft sein dürfte. In der Vorbereitung hat der 20-Jährige bereits – wenig überraschend – gezeigt, dass er dem TSV sofort weiterhelfen kann. Zur Titelverteidigung beim Sommerturnier in Grasdorf steuerte Marotzke fünf Treffer bei und setzte seine Mitspieler immer wieder mit punktgenauen Diagonalpässen in Szene. Beim Baumgarten-Cup in Eldagsen trug sich das Talent zweimal in die Torschützenliste ein. Passsicher, präzise, torgefährlich und gedanklich immer einen Schritt voraus – so die Attribute des Mittelfeldakteurs, der die Erwartungshaltung im Umfeld des Vereins noch erhöhen dürfte. Obwohl der Klassenerhalt als vorrangiges Ziel ausgegeben wurde, ist ein Platz im RadolfzekRoberen Tabellendrittel durchaus realistisch. Das liegt insbesondere an der stetigen Entwicklung des Teams, das nach der letzten Hinrunde den fünften Platz in der Landesliga innehatte. „Wir versuchen, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Und dann sehen wir, was dabei herauskommt“, sagt Marotzke, der langfristig aber höhere Ziele verwirklichen will. „Früher oder später wollen wir auf jeden Fall oben angreifen. Ich glaube, keiner von uns gibt sich damit zufrieden, am Saisonende maximal Fünfter zu werden.“ In seiner Heimat hat Marotzke die Freude am Fußball nach schwierigen Jahren inklusive Leistungsdruck sofort wiederentdeckt. In der abgelaufenen Spielzeit kam der Pattenser im Regionalligateam der Roten lediglich auf neun Einsätze, erzielte dabei einen Treffer. Ob der TSV für einen Spieler seiner Qualität ein eher langfristiges Projekt oder eben doch nur eine Durchgangsstation zurück in eine höhere Liga ist, steht indes in den Sternen. „Wenn sich der Weg zurück in eine höhere Spielklasse ergibt, sagt niemand grundsätzlich nein“, betont Marotzke. Vielleicht lässt sich dieses Vorhaben ja aber auch eines Tages mit seinen Freunden in Pattensen in die Tat umsetzen.
-Leine-Nachrichten v. 28.7.16-

Kontinuität beim TSV in puncto Personal
Alle Spieler bleiben in Pattensen
Joel Mertz nimmt den zweiten Anlauf

Beim TSV Pattensen bittet Hanno Kock am 1. Juli zum Trainingsauftakt. Dabei darf der Coach alle Spieler begrüßen, die auch in der vergangenen Spielzeit dabei waren, Abgänge gibt es nicht zu verzeichnen. „Diese Kontinuität ist ganz wichtig. In der letzten Saison hat die Anzahl der guten Spiele überwogen. Wir wollen uns jedes Jahr verbessern und werden diesen Weg weitergehen“, sagt der Trainer, der in Sachen Saisonziel wie immer bescheiden bleibt: „Der Klassenerhalt ist die Basis. Wenn wir dieses Ziel erreicht haben, können wir uns ein neues setzen. Aber in unserem Bereich bewegen sich acht, neun andere Mannschaften“, betont Kock. Abgänge gibt es nicht, dafür aber Neuzugänge – mit Piet Seemann wechselt eine talentierte Offensivkraft von Germania Grasdorf an die Schützenallee. Für die rechte Abwehrseite haben die Pattenser gleich zwei Akteure verpflichtet: zum einen den 24-jährigen Polen Rafal Swedrowski, der zuletzt beim TSV Schulenburg gekickt hat, zum anderen den Brasilianer Cayna Godoi Alves Dos Santos von den A-Junioren des Heeßeler SV. In der Hinrunde hatte Niklas Kern – vor Antritt einer Weltreise – die Rolle des Rechtsverteidigers übernommen. In der Rückserie füllten Linus Schnack und Christian Tausch die Lücke. Ab und an wechselte Kapitän Nico Liedtke von der linken auf die rechte Seite. „Aber keiner dieser Spieler ist ein gelernter Außenverteidiger“, sagt Kock. Stürmer Joel Mertz will im zweiten Anlauf den Sprung in das Landesliga-Team packen. Mit 36 Treffern für die eigene Reserve empfahl sich der 22-Jährige als Torschützenkönig der Kreisliga 3 für höhere Aufgaben. „Wir haben ihm diesen Schritt immer zugetraut, aber nun traut er ihn sich auch selbst zu“, berichtet der Coach.
In der Vorbereitung erwartet seine Mannschaft ein straffes Programm: Nach den ersten Einheiten treffen die Pattenser am 7. Juli beim Rewe-Cup in Sarstedt auf den FC Algermissen und den SV Türk Gücü Hildesheim. Tags darauf macht sich der TSV auf den Weg in ein Kurztrainingslager in die Lüneburger Heide. Ab 11. Juli folgen drei Duelle beim Baumgarten-Cup des FC Eldagsen. Ab dem 18. Juli streben die Blau-Weißen beim Sommerturnier von Germania Grasdorf die Titelverteidigung an. Erster Gegner ist der TSV Bemerode. Am 20. Juli folgt Vorrunden-Duell Nummer zwei mit dem BSV Gleidingen.
-Leine-Nachrichten v. 27.6.16-

FC Eldagsen – TSV Pattensen 0:3

Torjubel nur in Blau und Weiß

Der TSV Pattensen hat die Landesliga-Spielzeit als Derbysieger beendet. Die Mannschaft um Kapitän Nico Liedtke hat das finale Saisonspiel beim FC Eldagsen mit 3:0 (0:0) gewonnen und die Gastgeber dank des besseren Torverhältnisses in der Tabelle noch vom achten Rang verdrängt. Peter Weinkauf, der Ko-Trainer der Gäste, freute sich auch entsprechend über den gelungenen Abschluss. „Die Jungs sind heute noch einmal alle füreinander gelaufen und haben füreinander gekämpft. In der zweiten Halbzeit haben wir kaum noch etwas zugelassen und machen die Tore. Insgesamt gesehen ist der Sieg daher verdient“, sagte er. Sein Gegenüber, Eldagsens Trainer Michael Wehmann, resümierte: „Wir hätten in der ersten Halbzeit eigentlich in Führung gehen müssen, obwohl die Pattenser leichte Feldvorteile hatten. Letztlich hat man gemerkt, dass die Jungs nach einer langen Saison vom Kopf her müde sind. Es ist gut, dass jetzt Pause ist.“
 Auch wenn sich bei sommerlichen Temperaturen an der Hindenburgallee ein lauer Sommerkick entwickelte, erarbeiteten sich beide Mannschaften schon in der ersten Hälfte gute Chancen. Für die Eldagser stand Steve Goede zweimal im Mittelpunkt des Geschehens, als er jeweils im Eins-gegen-eins an Pattensens Torhüter Pascal Schaar scheiterte. Für die Gäste hatten Can-Tuncay Schwedt und Georg-Sebastian Schwarz die besten Möglichkeiten des ersten Durchgangs. Gejubelt wurde erst nach Wiederanpfiff – allerdings nur in den Farben Blau und Weiß. Sascha Lieber brachte die Gäste nach Vorlage von Simon Hinske in Front (59.). In der Schlussphase machten Christian Eilers nach Zuspiel von Liedtke (83.) und Dennis Albrecht den Sieg perfekt (89.).
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, Schwarz, Albrecht, Liedtke – Scholz, Kosien (64. Marquardt) – Hinske, Lieber, Schwedt – Eilers (88. Adamczyk)
Tore: 0:1 Lieber (59.), 0:2 Eilers (83.), 0:3 Albrecht (89.)
-Leine-Nachrichten v. 30.5.16-

TSV Pattensen – STK Eilvese 0:3

Kock: Wenn der Wurm drin ist
TSV Pattensen lässt gegen kämpfende Eilveser Konsequenz vermisssen

Der TSV Pattensen hat einen versöhnlichen Abschluss vor eigenem Publikum verpasst. Im finalen Heimspiel gegen den STK Eilvese unterlag der TSV mit 0:3 (0:1). „In der Landesliga sind die Unterschiede nicht so groß. Wenn man ein Spiel nicht mit der nötigen Konzentration und Konsequenz angeht, kann man nicht gewinnen“, haderte TSV-Coach Hanno Kock. Sein Team tat sich von Beginn an schwer gegen aufopferungsvoll kämpfende Eilveser, die mit dem dritten Auswärtserfolg die Chance auf den Klassenerhalt wahren konnten. „Für uns war es die letzte Möglichkeit, in der Liga zu bleiben. Die Einstellung hat gestimmt, wir wollten den Dreier unbedingt“, sagte STK-Trainer Thassilo Jürgens. Der Führungstreffer spielte den Gästen in die Karten. Nach einem Foul an Niyazi Sarier zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, Alessandro Busse verwandelte den fälligen Strafstoß (30.). Nach dem Seitenwechsel übernahmen zunächst die Platzherren das Kommando. Kapitän Nico Liedtke flankte gefährlich in den Strafraum, doch Nico Westphal und Georg Schwarz verpassten. „Wenn der Wurm drin ist, werden Beine und Kopf schwer“, sagte Kock. Einfach abgehakt werden soll die Partie aber nicht. „Im Ergebnis haben wir unser Saisonziel mit dem neunten Platz erreicht. Aber wir müssen analysieren, warum wir in der Rückrunde so viele Punkte liegengelassen haben.“ Die beste Möglichkeit für den TSV hatte Markus Scholz, der aus 16 Metern nur den Außenpfosten traf. Die Eilveser hingegen nutzten ihre Chancen gegen Ende konsequent: Sebastian Stannehl hämmerte einen direkten Freistoß ins Torwart- eck (80.), Geburtstagskind Busse machte nach einem schönen Solo den Deckel drauf. Sein Schuss wurde noch leicht abgefälscht (84.).
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, Hofmann, Marquardt (46. F. Hoheisel), Liedtke – Albrecht (71. Kosien), Scholz – Tausch (46. Eilers), Hinske – Schwarz, Westphal.
-Bericht Leine-Nachrichten-

TSV Pattensen – OSV Hannover 0:2
TSV beim 0:2 ohne Frische – Drittletzter der Rückrunde

Der TSV Pattensen hat die zweite Heimniederlage in Folge hinnehmen müssen. Im Nachholspiel unterlag der Landesligist dem OSV Hannover mit 0:2 (0:1). „Das war das schwierigste Spiel in all den englischen Wochen. Es fehlen einfach die letzten Körner. Gehen wir in Führung, sieht es anders aus“, sagte Trainer Hanno Kock. Die Pattenser dominierten in den ersten 25 Minuten und erarbeiteten sich gute Chancen. Linus Schnack und Georg Schwarz köpften jeweils ans Aluminium, Christian Eilers schoss über das Gehäuse. Kurz vor der Pause stellten die Gäste das Spiel auf den Kopf, als Mustafa Nawazy mit dem zweiten Torschuss traf (44.). „Aus meiner Sicht war das klares Abseits“, haderte Kock. Nach dem Seitenwechsel drängte der TSV auf den Ausgleich. Nico Westphal scheiterte freistehend am OSV-Keeper, ein Versuch von Jan Marquardt wurde auf der Linie geklärt. In der Folge kam der letzte Pass nicht mehr an, während der OSV mit schnellem Umschaltspiel überzeugte und in der Pattenser Drangphase den vorentscheidenden Konter setzte, den Wladislaw Martirosov mit einem Schuss in den Winkel vollendete (58.). „Uns hat die geistige Frische gefehlt. Wir waren körperlich und mental nicht mehr in der Lage, das Spiel zu drehen“, konstatierte Kock. Die letzte Gelegenheit vergab Schwarz, der nach Kopfballverlängerung von Sascha Lieber nur das Außennetz traf. OSV-Coach Wilfried Bergmann war mit dem Auftritt seines personell geschwächten Teams sehr zufrieden. „Die Entwicklung des Spiels ist glücklich für uns gelaufen. Am Ende haben meine Jungs nicht ganz unverdient gewonnen“, sagte er. „Der Sieg ist gut für die Moral. Als der TSV hinten aufgemacht hat, hätten wir die Partie früher entscheiden können.“
TSV Pattensen: Schaar – Schnack (55. Hofmann), Marquardt (71. Scholz), Schwarz, Liedtke – Albrecht, Adamczyk (46. Westphal) – Hinske, Tausch – Lieber, Eilers.
-Leine-Nachrichten v. 12.5.16-

HSC Hannover – TSV Pattensen 2:1
TSV muss der Feier beiwohnen
Trotz Führung unterliegen Pattenser beim Meister

Der Jubel kannte bei den Spielern, Verantwortlichen sowie Fans des HSC Hannover nach dem Abpfiff keine Grenzen mehr. Wenig verwunderlich, schließlich haben sie durch das 2:1 (0:1) gegen den TSV Pattensen den Aufstieg in die Oberliga perfekt gemacht. „Wir durften aufsteigen, aber wir mussten nicht aufsteigen“, sagte Trainer Rainer Behrends. „Jetzt haben wir es geschafft und sind alle überglücklich.“ Allerdings hatte sein Team ein hartes Stück Arbeit zu erledigen, bis es ausgelassen feiern durfte. Die Pattenser gaben alles – und waren auch kurz davor, mindestens für eine Vertagung der Meisterfeier zu sorgen. „Wir hatten direkt nach dem Wiederanpfiff die große Chance auf das 2:0“, betonte deren Trainer Hanno Kock. Doch Linus Schnack ließ bei einem Kopfball aus kurzer Distanz diese Gelegenheit liegen. Zu diesem Zeitpunkt führte der TSV, der vor allem in der ersten Halbzeit deutlich präsenter war, nicht unverdient durch einen Treffer von Simon Hinske (22.). In der Schlussphase war es der eingewechselte Felix Krüger, der für die Wende sorgte. Gerade einmal vier Minuten auf dem Platz markierte er den Ausgleich (75.). Und in der 87. Minute erzielte er per Foulelfmeter den Siegtreffer. Dabei sprang der Ball vom Pfosten an den Rücken von Pattensens Torhüter Pascal Schaar – und von dort hinter die Linie. Krüger war es egal. Er zog sich beim Jubeln das Trikot aus und sah Gelb. Und weil er kurz vor dem Abpfiff noch einmal unfair grätschte, musste er vorzeitig vom Feld – wie auch Ole Teklenburg, der für ein grobes Foul zuvor mit Rot zum Duschen geschickt worden war (78.).
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, Marquardt, Schwarz, Liedtke – Albrecht, Scholz (57. F. Hoheisel) – Hinske, Teklenburg – Eilers (72. Westphal), Lieber (85. Tausch)
Tore: 0:1 Hinske (22.), 1:1, 2:1 Krüger (75., 87./Foulelfmeter) Rot: Ole Teklenburg (78.).
-Leine-Nachrichten v. 9.5.16-

TSV Burgdorf – TSV Pattensen 0:0
Schaar hält seinen Kasten sauber

Sie gehören mit nur 34 beziehungsweise 36 Gegentreffern zu den in der Abwehr stabilsten Teams der Landesliga. Deshalb war es nicht besonders überraschend, dass sich die TSV Burgdorf und der TSV Pattensen im Nachholspiel torlos getrennt haben. „Die beiden Mannschaften haben in der Rückwärtsbewegung wirklich ordentlich agiert, sich praktisch neutralisiert“, sagte Pattensens Trainer Hans-Joachim Kock, und auch sein Burgdorfer Kollege Diego de Marco, zuvor Coach beim Koldinger SV, analysierte: „Die Einstellung in der Defensive war wieder okay, das Team hat gut gefightet.“
Vor knapp 100 Besuchern verpasste Mateusz Wagner das 1:0, als er aus 16 Metern knapp am Kasten vorbeizielte (16.). Dies sollte die einzige echte Chance in der ersten Hälfte bleiben, die vom Einsatz und Kampf geprägt war. Im zweiten Durchgang produzierten die Kontrahenten mehr Abspielfehler, wodurch sich auch mehr Einschussgelegenheiten ergaben. Georg Schwarz hatte in der 47. Minute die erste Torchance für die Pattenser. Während die Gäste noch einmal durch Simon Hinske gefährlich wurden (75.), verpasste bei den Burgdorfern allein Patrick Hiber dreimal den Siegtreffer. Die spektakulärste Szene ereignete sich in der 79. Minute, als Pascal Schaar seinen 25-Meter-Kracher großartig parierte.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, Marquardt, Hofmann, Liedtke – Teklenburg, Lieber, Albrecht (64. Scholz), Hinske – Schwedt, Schwarz (50. Eilers).
-Leine-Nachrichten v. 6.5.16-

TuS Garbsen – TSV Pattensen 0:0

Die beiden Trainer sind sich einig

Nach dem Schlusspfiff sind sich die beiden Trainer einig gewesen – ein typisches 0:0 ist das Landesliga-Spiel zwischen dem TuS Garbsen und dem TSV Pattensen nicht gewesen, auch wenn es letztlich so endete. „Die Begegnung hätte auch genauso gut 5:5 ausgehen können“, resümierte Garbsens Coach Martin Kummer. Auch sein Gegenüber, Hanno Kock, hatte diverse Torchancen vor beiden Gehäusen notiert. „Beide Teams haben hier heute voll auf den Dreier gespielt“, sagte Pattensens Trainer. Allein dreimal krachte der Ball ans Aluminium des erneut von Kevin Kainka gehüteten Garbsener Tores. Ole Teklenburg traf die Latte (7.), Nico Westphal den Pfosten (18.) und der früh für den verletzten Philipp Hoheisel eingewechselte Christian Tausch mit einem Volleyschuss das Lattenkreuz (57.). Auch den Garbsenern stand – allerdings nur einmal – der Pfosten im Wege. Der diesmal als Stürmer aufgebotene Paul Hepner war es, der nicht ganz genau gezielt hatte (34.). Kurz vor der Halbzeit rutschte der junge Jamal El-Garne um Haaresbreite an einer Hereingabe Hepners vorbei. „Drei Millimeter haben da gefehlt, mehr nicht“, hatte Kummer ganz genau nachgemessen. Die größte Chance für den TuS hatte allerdings unmittelbar nach der Pause Robin Rack, der aus kürzester Entfernung über das leere Tor schoss. „Es war wesentlich schwerer, den drüber zu setzen, als ihn ins Tor zu befördern“, ärgerte sich sein Trainer dann auch. Letztlich war er aber mit dem Punkt nicht unzufrieden: „Den nehmen wir gerne und dankbar mit. Es war ein verdientes Remis heute“, sagte Kümmer. Kock pflichtete ihm bei.
TSV Pattensen: Schaar – Scholz, P. Hoheisel (10. Tausch), Schwarz, Liedtke – Albrecht, Schnack – Lieber (75. Eilers), Hinske, Teklenburg – Westphal.
-Leine-Nachrichten v. 2.5.16-

TSV Pattensen – Heeßeler SV 0:3

Es mangelt an Durchschlagskraft
Der TSV Pattensen hat die dritte Heimniederlage in dieser Saison hinnehmen müssen. Gegen den Heeßeler SV blieb der TSV beim 0:3 (0:2) chancenlos. Mit dem achten Auswärtssieg stellten die Gäste ihren Vereinsrekord aus dem Jahr 2007 ein. Seit nunmehr 17 Partien ist die Mannschaft von Niklas Mohs ungeschlagen. „Es war ein sehr abgeklärter Auftritt. Ich hoffe, dass wir die Serie fortsetzen können“, sagte der Heeßeler Coach. Trotz des Ausfalls von acht Spielern erwischten die Heeßeler einen Start nach Maß. Den ersten Torschuss versenkte Jonas Künne flach vom linken Strafraumeck (7.). Wenig später hatte Rezzan Bilmez nach einer schönen Kombination Glück, dass sein Schuss von Philipp Hoheisel unhaltbar abgefälscht wurde (20.). „Wir haben in der ersten Hälfte nicht ins Spiel gefunden. Wir waren nicht in der Lage, der Partie eine Wende zu geben. Der Akku war einfach leer“, konstatierte Pattensens Trainer Hanno Kock. Bei der einzigen Möglichkeit vor der Pause verfehlte Nico Westphal nach Pass von Hoheisel das Ziel knapp. Zu Beginn des zweiten Durchgangs machten sich bei den Platzherren die Verschleißerscheinungen der englischen Wochen bemerkbar. Bei Hoheisel brach eine Verletzung am Oberschenkel wieder auf, kurz darauf musste Markus Scholz nach einem Pferdekuss raus. Nach einem Zusammenprall konnte auch Keeper Kai Paulig nicht mehr weitermachen. Die Gastgeber bemühten sich, blieben im Angriff aber ohne Durchschlagskraft. Nach Handspiel im Strafraum vergab Ole Teklenburg vom Punkt die Chance zum Anschlusstor, sein Strafstoß flog über das Gehäuse (79.). „Wir haben es versucht, waren aber vollkommen ungefährlich. Der Sieg für Heeßel ist verdient“, sagte Kock. In der Nachspielzeit traf der eingewechselte Christian Brüntjen mit einem Dropkick in den Winkel zum 3:0.
TSV Pattensen: Paulig (63. Schaar) – Schnack, P. Hoheisel (54. Kosien), Schwarz, Liedtke – Albrecht, Scholz (56. Teklenburg) – Tausch, Hinske, Eilers – Westphal.
-Leine-Nachrichten v. 25.4.16-

TSV Pattensen – SV Bavenstedt 2:2

In Unterzahl zum Remis

Drei Tage nach dem 0:2 im Hinspiel hat sich der TSV Pattensen im Rückspiel mit 2:2 (1:1) vom SV Bavenstedt getrennt. Dabei mussten die Pattenser fast die gesamte zweite Halbzeit in Unterzahl überstehen, sie kamen trotz Rückstands noch zum etwas glücklichen Ausgleich. „Da sieht man, was für eine Moral in der Truppe steckt. Ich kann der Mannschaft nur ein Riesenkompliment machen. Wir hatten sogar die besseren Chancen“, sagte Trainer Hanno Kock. Die Gäste gingen gleich mit ihrem zweiten Torschuss in Führung – Christian Oganesian drang von links in den Strafraum ein und vollendete eine gelungene Einzelaktion (13.). Doch der TSV ließ sich nicht beirren: Eine Flanke von Christian Tausch nickte Dennis Albrecht zum Ausgleich ein (29.). Kurz nach dem Seitenwechsel flog Innenverteidiger Timo Mertesacker vom Platz. Einen eher harmlosen Trikotzupfer wertete der Unparteiische als Notbremse (48.). „Gelb und Freistoß wären in Ordnung gewesen“, meinte der Übeltäter. Fortan übernahmen die Bavenstedter das Kommando, der TSV verlegte sich auf gefährliche Konter. Ole Teklenburg zog vom Strafraumeck ab, Bavenstedts Keeper Darwin Voigt konnte den Ball gerade noch um den Pfosten lenken (60.). Wenig später schoss Teklenburg per Volley übers Tor (62.). Obwohl die Pattenser diszipliniert verteidigten, gerieten sie erneut in Rückstand – Lennart Fiech traf per Freistoß ins Torwart-eck (79.). Als Nico Westphal nach einer Flanke zum Kopfball hochstieg, prallte er mit Voigt zusammen. Zum großen Ärger der Bavenstedter zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Philipp Hoheisel ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte eiskalt den Ausgleich (84.).
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, Mertesacker, Schwarz, Liedtke – Albrecht, Scholz – Tausch (53. Westphal), Hinske (87. Kosien), Teklenburg – Eilers (51. P. Hoheisel)
Tore: 0:1 Oganesian (13.), 1:1 Albrecht (29.), 1:2 Fiech (79.), 2:2 P. Hoheisel (84., Foulelfmeter)
Rot: Mertesacker (48., Pattensen).
-Leine-Nachrichten v. 21.4.16-

SV Bavenstedt – TSV Pattensen 2:0
Verwirrung infolge einer Verletzung

Innerhalb von zwei Minuten ist der TSV Pattensen in der Nachholpartie in der Landesliga beim SV Bavenstedt auf die Verliererstraße geraten. Beim 0:2 (0:0) bewegten sich die Pattenser lange auf Augenhöhe, hatten im ersten Durchgang sogar die Chance zur Führung. Doch Linus Schnack hatte nach einem Eckball Pech – sein Kopfball flog knapp über das Gehäuse. „Anfangs haben wir Ball und Gegner kontrolliert. Wir hatten ansprechende Kontermöglichkeiten, bei denen die Laufwege allerdings nicht gestimmt haben“, sagte Trainer Hanno Kock.
Nach dem Seitenwechsel nahm das Schicksal seinen Lauf. Zunächst musste Fabian Hoheisel mit einer Verletzung am Oberschenkel ausgewechselt werden (51.), wenig später entschieden die Bavenstedter, die in der zweiten Hälfte mehr Spielanteile hatten, die Partie zu ihren Gunsten. „Beim ersten Gegentor hat die Zuordnung nicht gestimmt“, analysierte Kock. Mit einem Doppelpass ließ sich die Pattenser Defensive überrumpeln, Luca Rohrmann tauchte frei vor dem Tor auf und überwand Pascal Schaar (58.). Kurz darauf erhöhte Jonas Jürgens mit einem Distanzknaller aus rund 25 Metern (60.). In der verbleibenden halben Stunde hatten die Blau-Weißen noch einige Chancen, zumindest zu verkürzen. Christian Tausch war frei durch, zögerte jedoch zu lange, weil er sich den Ball auf den stärkeren rechten Fuß legen wollte. Ein Schuss von Nico Liedtke wurde im letzten Moment geblockt.
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke, P. Hoheisel, F. Hoheisel (51. Schwarz), Kruse – Albrecht (75. Mertesacker), Schnack – Tausch, Hinske, Teklenburg – Eilers (67. Kosien).
-Leine-Nachrichten v. 18.4.16-

TSV Pattensen – TSV Barsinghausen 1:0

Endlich wieder ein Dreier

Der TSV Pattensen hat die Negativserie gestoppt: Gegen den TSV Barsinghausen holten die Pattenser den ersten Dreier in diesem Jahr. Nach einem Eckball erzielte Georg Schwarz per Kopf das Tor des Abends (22.). Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Platzherren Chancen im Minutentakt. Durch ein frühes Pressing eroberten sie den Ball schon auf Höhe der Mittellinie, der zweite Treffer wollte aber nicht fallen. Torvorbereiter Simon Hinske schoss freistehend neben das Gehäuse (51.), Ole Teklenburg verfehlte das lange Eck per Freistoß vom rechten Flügel nur knapp (57.). Kurz darauf rutschten gleich zwei Pattenser an einer Hereingabe von Dennis Albrecht vorbei (61.). „Wir haben den Gegner durch unsere vergebenen Chancen wieder aufgebaut. Aber das ist mir jetzt egal. Wir haben den Sieg endlich erzwungen“, freute sich Pattensens Trainer Hanno Kock. Die Gäste hatten allerdings durchaus Chancen, zum Ausgleich zu kommen. Ein langer Freistoß von Robert Just flog an Freund und Feind vorbei, prallte auf und traf die Latte (66.), Tim Jüngling prüfte Keeper Kai Paulig aus der Distanz (74.). „Die Pattenser hatten mehr Spielanteile und hätten das 2:0 machen müssen. Aber meine Jungs haben nie aufgegeben“, lobte Barsinghausens Coach Thorsten Kropp. In der Schlussphase wurde es ruppig: Pattensens Stürmer Sascha Lieber sah für ein grobes Foulspiel an der Seitenlinie Rot (84.). Kurz darauf wurde auch der Barsinghäuser Jannes Wittkohl nach einem Foul an Paulig mit Gelb-Rot vom Platz gestellt (89.). „Nach der Drangphase der Pattenser waren wir am Drücker. Wenn man zweimal die Latte trifft, ist eine Niederlage schon echt bitter“, resümierte Kropp.
TSV Pattensen: Paulig – Liedtke, P. Hoheisel, Schwarz, Kruse – Albrecht (70. Kosien), Schnack – Eilers (68. Tausch), Hinske, Teklenburg (89. Marquardt) – Lieber
Tor: 1:0 Schwarz (22.)
Rot: Lieber (84., Pattensen).
-Leine-Nachrichten v. 14.4.16-

TSV Pattensen - SV Ramlingen-Ehlershausen 1:3

Niederlage trotz Start nach Maß

Der TSV Pattensen hat die zweite Heimpleite in dieser Saison hinnehmen müssen. Dem SV Ramlingen/Ehlershausen unterlagen die Blau-Weißen mit 1:3 (1:1). Den Platzherren gelang ein Auftakt nach Maß. Bereits in der 2. Minute gingen die Pattenser durch einen kuriosen Treffer in Führung: Christian Eilers wurde von RSE-Keeper Marcel Maluck angeschossen, der sich den Ball beim Abwehrversuch ins eigene Tor legte. Doch die Ramlinger kamen postwendend zum Ausgleich, Gerhard Kwarteng nutzte eine Hereingabe vom Flügel (4.). „Nach der Führung bekommen wir mit der ersten Aktion das Gegentor. Wir lassen riesige Chancen aus, und der Gegner macht aus fünf Schüssen drei Tore“, ärgerte sich Pattensens Trainer Hanno Kock. Auch die zweite Halbzeit begann turbulent: Georg Schwarz hatte die erneute Führung für den TSV auf dem Fuß. Als der Allrounder den Ramlinger Torhüter umkurven wollte, verhinderte jedoch ein Platzfehler das 2:1. Kurz darauf wurde Ramlingens Emilio Ortega im Strafraum zu Fall gebracht, doch Marlon Pickert scheiterte vom Punkt an Pattensens Keeper Pascal Schaar (52.). „Wir hätten eigentlich noch einen Elfmeter bekommen müssen. Aber es war wichtig, dass wir den Dreier geholt haben. Nach dem Ausfall von sieben Stammkräften hat meine Mannschaft eine engagierte Leistung gezeigt und verdient gewonnen“, freute sich der Ramlinger Trainer Kurt Becker. Die Tür zum achten Auswärtssieg öffnete der kurz zuvor eingewechselte Patrick Richter, dessen Freistoß vom Strafraumeck in der Mitte zwar keinen Abnehmer, aber dennoch den Weg ins Tor fand (72.). Kwarteng machte mit einem Flachschuss den Deckel drauf (79.).
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke (46. Schnack), P. Hoheisel, F. Hoheisel, Kruse – Marquardt (67. Albrecht) – Tausch (78. Westphal), Schwarz, Teklenburg – Eilers, Lieber
Tore: 1:0 Eilers (2.), 1:1, 1:3 Kwarteng (4., 79.), 1:2 Richter (72.).
-Leine-Nachrichten v. 11.4.16-

TSV Pattensen - FC Eldagsen 1:1
Weiter in der Warteschleife - TSV in diesem Jahr immer noch sieglos

Der TSV Pattensen wartet auch nach dem sechstenSpiel auf den ersten Landesligasieg in diesem Jahr. Im Nachholspiel gegen den FC Eldagsen kam der TSV nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. „Wir haben schleppend angefangen, hatten das Spiel dann aber gut im Griff. Uns fehlt derzeit einfach die Lockerheit“, sagte TSV-Coach Hanno Kock. FC-Kollege Michael Wehmann konnte indes mit dem Punktgewinn gut leben. „Meine Mannschaft hat eine sehr gute taktische Leistung abgerufen. Es war ein leistungsgerechtes Unentschieden“, sagte er. In einer kampfbetonten Partie hatten die Gäste die erste Gelegenheit durch Torjäger Steve Goede (2.). In der Folge übernahmen die Platzherren zusehends das Kommando. Nico Westphal bekam bei einem Kopfball nicht genug Druck hinter das Leder, das auf dem Tornetz landete (32.). Kurz vor der Pause scheiterte Linus Schnack nach einer Ecke aus acht Metern an FC-Schlussmann Marcel Bürst (41.). Auch im zweiten Durchgang hatten die Pattenser mehr vom Spiel. Da der letzte Pass meist aber nicht ankam, musste ein Strafstoß helfen: Nach einem Foul am eingewechselten Christian Eilers verwandelte Ole Teklenburg sicher (70.). „Jedes Mal, wenn wir durchgekommen sind, wurden wir durch ein Foul gestoppt. Der Elfmeter war eindeutig, vieles wurde aber nicht geahndet“, sagte Kock. Und nur vier Minuten später antworteten die Eldagser mit dem Ausgleich, Goede traf aus abseitsverdächtiger Position (74.). „Ich glaube nicht, dass es Abseits war. Goede hat seine Schnelligkeit ausgespielt“, meinte Wehmann. Der TSV drängte auf den Siegtreffer und erarbeitete sich Chancen bei Standards. Nach einem Foul an Nico Liedtke pfiff der Schiedsrichter zur Verwunderung der Zuschauer jedoch keinen Freistoß, sondern die Partie nach 43 Minuten in der zweiten Halbzeit ab.
TSV Pattensen: Schaar – Liedtke, Schwarz, Kosien (65. Marquardt), Teklenburg – Schnack, Albrecht – Tausch, Hinske – Westphal (58. Eilers), Lieber
Tore: 1:0 Teklenburg (70., Foulelfmeter), 1:1 Goede (74.).
-Leine-Nachrichten v. 7.4.16-

SG Hameln 74 - TSV Pattensen 3:3
In der Schlussphase wird es bunt

Eine herausragende erste Hälfte hat dem TSV Pattensen nicht gereicht, umbei der SG Hameln 74 drei Punkte mit auf die Heimreise zu nehmen. Nach 22 Minuten lag die Mannschaft von Hanno Kock bereits mit 3:0 vorn, musste sich am Ende aber mit einem 3:3 (3:1) zufrieden geben. „Wir haben eine richtig tolle erste Halbzeit gespielt. Wir haben gut kombiniert und den Ball laufen lassen. Darauf müssen wir aufbauen“, betonte der Coach. Dem TSV gelang ein Auftakt nach Maß: Sascha Lieber nutzte ein Zuspiel von Christian Eilers aus spitzem Winkel zur Führung (7.). Nur eine Minute später profitierte Simon Hinske von einem verunglückten Rückpass der Hamelner und staubte ab (8.). Nachdem Christian Tausch eine sehenswerte Einzelaktion mit einem Schlenzer zum 3:0 vollendet hatte (22.), sahen die Gäste schon wie der sichere Sieger aus, doch die SG 74 stellte durch Robin Tegtmeyer schnell den Anschluss her (27.). In Durchgang zwei kamen die Platzherren schwungvoll aus der Kabine und sorgten mit dem schnellen 2:3 wieder für Spannung – nach einem Pass über die Pattenser Abwehr war Tegtmeeyer erneut zur Stelle (48.). Auch bei Jannik Hilkers Tor zum Ausgleich wackelte die Defensive der Gäste (56.). „Wir hatten dreimal die Chance, den Ball zu klären“, ärgerte sich Kock. In der Schlussphase wurde es bunt – erst sah Hamelns Sönke Wyrwoll wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (82.), wenig später flog Markus Scholz nach einem Foul im Mittelfeld mit Rot vom Platz (88.). „Der Schiri wollte Gelb zeigen, wurde aber von seinem Assistenten überstimmt“, haderte Kock.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, Kosien (F. Hoheisel), Marquardt, Liedtke – Hinske (46. Schwarz), Scholz – Tausch, Teklenburg – Eilers (78. Westphal), Lieber
Tore: 0:1 Lieber (7.), 0:2 Hinske (8.), 0:3 Tausch (22.), 1:3, 2:3 Tegtmeyer (27., 48.), 3:3 Hilker (56.);
Gelb-Rot: Wyrwoll (82., Hameln); Rot: Scholz (88., Pattensen).
-Leine-Nachrichten v. 4.4.16-

TSV Pattensen MTV Almstedt 1:1

Der Ausgleich folgt auf dem Fuß-Lieber ist zur Stelle
Der TSV Pattensen wartet weiter auf den ersten Dreier in diesem Jahr. Daheim gegen den MTV Almstedt kam die Mannschaft von Hanno Kock nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. „Es war ein zerfahrenes Spiel gegen einen kampfstarken Gegner. Hinten haben wir kompakt gestanden, aber nach vorne haben wir zu vorsichtig agiert“, resümierte der Trainer. Bei böigem Wind neutralisierten sich die Kontrahenten in der ersten Hälfte weitgehend. Die beste Chance vergab Sascha Lieber kurz vor der Pause, als er nach einer Hereingabe von Christian Tausch über das Tor schoss (42.). Die Gäste waren lediglich bei Standards gefährlich. Ein Freistoß aus dem Halbfeld ging an Freund und Feind vorbei, doch Kai Paulig war auf dem Posten. Nach dem Seitenwechsel hatten zunächst die Almstedter die Führung auf dem Fuß, doch der Pfosten stand im Weg (50.). „Da hatten wir Glück, nicht in Rückstand geraten zu sein“, sagte Kock. In der Folge erhöhte der TSV den Druck und kam zum Erfolg: Simon Hinske passte von rechts, Lieber war in der Mitte zur Stelle (59.). Kurz darauf hätte Nico Liedtke erhöhen können. Tat er aber nicht – vielmehr glich Marvin Rohrbach schnell mit einem trockenen Schuss ins linke Eck aus (63.). „Bei den Bedingungen war es nicht einfach, den Rhythmus zu finden. Wir müssen wieder mutiger sein und mehr Risiko eingehen“, sagte Kock. Ein schwerer Zusammenprall überschattete die Partie. Philipp Hoheisel und Rohrbach rasselten mit den Köpfen aneinander. Der gerade erst von einer Verletzung genesene Hoheisel konnte wegen einer Platzwunde nicht mehr weitermachen, Almstedts Torschütze musste mit Verdacht auf Jochbeinbruch ins Krankenhaus gebracht werden (76.). Das für Karsonnabend geplante Nachholspiel bei der TSV Burgdorf ist für Mittwoch, 5. Mai (19 Uhr), neu angesetzt worden.
TSV Pattensen: Paulig – Schnack, P. Hoheisel (78. Marquardt), F. Hoheisel, Liedtke – Hinske, Scholz – Tausch (87. Westphal), Schwarz, Eilers (46. Teklenburg) – Lieber
Tore: 1:0 Lieber (59.), 1:1 Rohrbach (63.).
-Leine-Nachrichten v. 29.3.16-

TSV Pattensen - TuS Sulingen 0:1
Sie können zu Hause verlieren

Der TSV Pattensen hat die erste Heimniederlagein dieser Saison kassiert. Gegen den TuS Sulingen riss beim 0:1 (0:1) die Serie nach fünf Siegen und einem Unentschieden. Das Tor des Tages für die Gäste erzielte Pierre Neuse früh nach einer Ecke per Kopf (6.). „Er trifft den Ball optimal aus vollem Lauf. Solche Situationen kann man nicht immer verteidigen“, sagte Pattensens Ko-Trainer Peter Weinkauf. In der ersten Hälfte neutralisierten sich die Konkurrenten weitgehend, Torchancen blieben Mangelware. Innenverteidiger Philipp Hoheisel musste mit Leisten- problemen ausgewechselt werden, für ihn kam Tomasz Adamczyk zu seinem ersten Einsatz in der Erstvertretung. Der Debütant rückte rechts in die Abwehr (36.). „Bis dahin konnten wir uns kaum Chancen erarbeiten. Vor dem Tor waren wir nicht zwingend genug“, monierte Weinkauf. Zudem musste mit Simon Hinske ein kreativer Spieler mit Oberschenkelproblemen in der Kabine bleiben. „Wir wissen, was uns in den nächsten Wochen bevorsteht. Da wollten wir kein unnötiges Risiko eingehen“, sagte der Ko-Trainer. Nach dem Seitenwechsel wurden die Platzherren vor allem nach Standards gefährlich. Nach einer Ecke von Ole Teklenburg vergab Adamczyk am langen Pfosten per Kopf die Möglichkeit, bei seiner Premiere gleich zu treffen (60.). Der TSV drückte weiter aufs Gaspedal, fand aber nur selten Lücken in der Defensive der Sulinger. In der finalen Minute hätten sich die Gastgeber für ihren hohen Aufwand belohnen können – Sascha Lieber traf nur den Pfosten, ehe Adamczyk den Nachschuss aus sechs Metern über das Tor beförderte. „Da hat uns leider das nötige Quäntchen Glück gefehlt“, sagte der Ko-Trainer.

TSV Pattensen: Schaar – Schnack, Schwarz, P. Hoheisel (36. Adamczyk), Kruse – Hinske (46. F. Hoheisel), Scholz – Tausch (75. Westphal), Lieber, Teklenburg – Eilers.
-Leine-Nachrichten v. 21.3.16-

TSV Wetschen – TSV Pattensen 2:2
Hoheisel scheitert vom Punkt

Trotz eines Fehlstarts hat der TSV Pattensen in der Landesliga vom TSV Wetschen noch einen Punkt entführt. Beim 2:2 (1:2) vergaben die Pattenser einen Foulelfmeter und mussten die turbulente Partie mit zehn Mann beenden. „Nach dem 0:2 hat sich die Mannschaft geschüttelt und das Spiel in den Griff bekommen, weil sie sich den Gegebenheiten angepasst hat. Wenn ich die folgenden 70 Minuten betrachte, sind es zwei verlorene Punkte“, sagte Trainer Hanno Kock. In der Anfangsphase ließ sich sein Team kalt erwischen. Kapitän Nico Liedtke hatte Pech, als er sich unmittelbar vor dem 0:1 im Sprintduell mit Torschütze Ricardo Tenti (6.) einen Muskelfaserriss zuzog und vom Feld musste. Kurz darauf stand Trenti nach einem weiten Diagonalball blank, im zweiten Versuch überwand er Pascal Schaar (12.). Kurz vor der Pause erzielte der für Liedtke eingewechselte Kevin Kruse nach einer Ecke das 1:2 (42.). In Hälfte zwei markierte der erstmals im Sturm aufgebotene Georg Schwarz fix den Ausgleich (51.). Kurz darauf wurde Christian Tausch im Sechzehner zu Fall gebracht, doch Philipp Hoheisel schoss den Strafstoß über das Tor (56.). In der Schlussphase flog noch Dennis Albrecht vom Platz (78.). „Er wurde gefoult, sein Gegenspieler ist auf ihn gefallen. Ich weiß nicht, was dann passiert ist, es war sehr unübersichtlich“, sagte Kock.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, P. Hoheisel, F. Hoheisel, Liedtke (12. Kruse) – Lieber (46. Albrecht), Scholz – Tausch, Hinske, Teklenburg (80. Eilers) – Schwarz
Tore: 1:0, 2:0 Tenti (6., 12.), 2:1 Kruse (42.), 2:2 Schwarz (51.) Rote Karte: Albrecht (78., Pattensen).
-Leine-Nachrichten v. 14.3.16-

TSV Krähenwinkel/Kaltenweide – TSV Pattensen 1:0
Pattenser starten mit Niederlage

„So haben wir uns das natürlich nicht vorgestellt“ – wie der TSV Pattensen in der Landesliga in das Jahr 2016 gestartet ist, ist mit diesem Fazit von Hanno Kock nach der Partie beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide keine Überraschung mehr. Mit 0:1 (0:0) zogen die Fußballer von der Schützenallee den Kürzeren. Und das auch völlig verdient: „Wir haben über 90 Minuten nicht ins Spiel gefunden“, gestand der Trainer. „Der Sieg der Krähenwinkeler war völlig verdient. Letztlich hatten wir eigentlich gar keine richtige Torchance.“
Der erste Durchgang verlief noch recht ausgeglichen – und äußerst unspektakulär. „Da war nicht viel auf beiden Seiten. Wir haben uns neutralisiert“, sagte Kock. „In der zweiten Hälfte waren die Krähenwinkeler eindeutig besser, sie waren viel präsenter.“ Und die Belohnung für ihr verstärktes Engagement ließ nicht lange auf sich warten: In der 52. Minute konnten die Gäste eine Hereingabe vom Flügel gleich zweimal nicht klären, der Ball fiel Adrian Zimmermann vor die Füße – und der ließ sich aus acht Metern nicht zweimal bitten. Dieser Treffer war drei Punkte wert. „Wir haben gesehen, dass zwischen Vorbereitung und Punktspiel ein großer Unterschied ist“, resümierte Kock.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, P. Hoheisel (76. Kruse), F. Hoheisel, Liedtke – Lieber, Scholz – Tausch (69. Westphal), Teklenburg – Hinske, Eilers (60. Schwarz).
-Leine-Nachrichten v. 29.2.16-

STK Eilvese – TSV Pattensen 1:3

Pattenser weitgehend souverän

Die Überraschung ist ausgeblieben: Der TSV Pattensen hat die Aufgabe bei Schlusslicht STK Eilvese souverän gelöst und ein 3:1 (2:0) eingefahren. Wenngleich die Riege von Hanno Kock die Partie nach langer Dominanz in der finalen Viertelstunde ein wenig aus der Hand gab, sprach der Pattenser Trainer von einem verdienten Erfolg. Sein Kollege Lazar Djurdjevic haderte einmal mehr mit dem Auslassen großer Chancen. „Es war wie die letzten Wochen auch: Der Gegner hat mehr Ballbesitz, wir haben gute Gelegenheiten, treffen nur das Tor nicht“, kritisierte Eilveses Trainer. Seine Elf begann sehr defensiv ausgerichtet. „Wir haben aber geduldig gespielt und auf unsere Chancen gelauert“, sagte Kock. Doch vor dem Pattenser Führungstor hatte Tobias Alker die größte Möglichkeit, verzog aber freistehend vor Pascal Schaar (25.). Kurz darauf machte es Sascha Lieber besser, als er eine Flanke von Christian Tausch verwertete (28.). Dieses Spiel wiederholte sich wenig später: Erst scheiterte Eilveses Dennis Laszus am Pattenser Keeper (32.), dann erzielte der glänzend aufgelegte Lieber das 2:0 (36.). Die Gäste waren auch in Hälfte zwei überlegen – und als Felix Rademacher mit einem Lupfer über Eilveses Torwart Felix Bibow den dritten Treffer der Gäste erzielt hatte, schien die Partie entschieden (72.). Doch der STK steckte nicht auf. „Ich kann nicht verstehen, warum meine Mannschaft den Wunsch hatte, weiter nach vorne zu spielen“, monierte Kock. So verkürzte Tobias Alker rasch auf 1:3 (79.), es wurde noch einmal ein wenig spannend.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, Marquardt, Hinske, Liedtke (87. Kern), Hoheisel, Albrecht, Teklenburg (69. Rademacher), Lieber (78. Westphal), Tausch, Kruse
Tore: 0:1, 0:2 Lieber (28., 36.), 0:3 Rademacher (72.), 1:3 Alker (79.).
-Leine-Nachrichten v.9.11.15-

Heeßeler SV - TSV Pattensen 3:3

Kruse sorgt für Belohnung

Ein Punkt für beide, damit dürften der HeeßelerSV und der TSV Pattensen ganz gut leben können. Mit viel Kraft und kämpferischem Einsatz haben sich die Landesligisten bearbeitet, sodass für jeden mehr hätte herauskommen können. Aber das 3:3 nach der Heeßeler 3:1-Halbzeitführung passt schon.
In Durchgang zwei schien der Wille der Pattenser, wenigstens noch ein Remis zu retten, größer zu sein als die Überzeugung der Heeßeler, den Vorsprung verteidigen zu können. Als der zuvor bereits verwarnte Markus Scholz nach einem weiteren Kommentar in Richtung Schiedsrichter in der 84. Minute mit Gelb-Rot vom Platz flog, ließ bei den Gästen keiner den Kopf hängen – ein genialer Konter brachte vielmehr das 3:3 durch Kevin Kruse (87.). Und das war genauso verdient wie die Heeßeler Pausenführung. In Hälfte eins hatte ihr Auftritt viel Feuer, schon die erste Gelegenheit führte zum 1:0 durch Kesip Caran (4.). Alexandar Gellert, der bis zu Gelb-Rot in der Nachspielzeit (90.+1) gegen seine früheren Kollegen viel Spielfreude versprühte, leitete mit einem starken Pass zu Niklas Rohden das 2:0 ein; Torschütze war Mark Wielitzka (24.). Nach dem Tor von Hendrik Großöhmichen (41.) war die Grundlage für einen Dreier prima. Die Gäste hatten bis dahin gefällig kombiniert, ohne zu klaren Chancen zu kommen – mit Ausnahme eines Pfostenschusses von Simon Hinske. Das 1:2 durfte aus Sicht der Gastgeber nie und nimmer fallen, Ole Teklenburg traf per Freistoß seitlich vom Strafraum in die kurze Ecke (39.). Nach der Pause legte Hinske dank seiner ausgezeichneten Schusstechnik das 2:3 nach (69.). Dann kam Kruse – und dann traf Kruse.
TSV Pattensen: Schaar – Tausch (78. Kern), Kosien, Albrecht, Teklenburg – Schnack, Hinske, Eilers, Schwedt (46. Scholz), Westphal – Rademacher (64. Kruse)
Tore: 1:0 Caran (4.), 2:0 Wielitzka (24.), 2:1 Teklenburg (39.), 3:1 Großöhmichen (41.), 3:2 Hinske (69.), 3:3 Kruse (87.
)
Gelb-Rot: Scholz (84., Pattensen), Gellert (90.+1, Heeßel).
-Leine-Nachrichten v. 6.11.15-

TSV Pattensen - HSC Hannover 1:1  

Treffer fallen nur bei Strafstößen
Das erste Mal in dieser Saison hat der TSV Pattensen nicht alle drei Zähler an der Schützenallee behalten. Beim Spitzenspiel gegen den HSC Hannover stand am Ende ein leistungsgerechtes 1:1 (1:1) zu Buche. Beide Tore fielen vom Elfmeterpunkt. „Es war eine sehr gute Partie, beide Mannschaften sind hohes Tempo gegangen. Daher ist das auch ein gerechtes Ergebnis“, resümierte Pattensens Trainer Hanno Kock. Dem Führungstreffer der Gastgeber war ein Foulspiel an Simon Hinske vorausgegangen, Philipp Hoheisel verwandelte sicher (18.). In der Folge avancierte der Innenverteidiger jedoch zum tragischen Helden – nach seinem Handspiel zeigte der Unparteiische abermals auf den Punkt. Felix Krüger, der kurz vor dem 1:0 an Pascal Schaar gescheitert war, nutzte den Strafstoß zum Ausgleich (24.). „Beide Elfmeter waren berechtigt. Und es war ein Spiel auf Augenhöhe. Aber der Platz kam den Technikern in beiden Teams nicht entgegen“, sagte HSC-Coach Rainer Behrends. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie auf einem hohen Niveau, Tore aus dem Spiel heraus sollten jedoch nicht mehr fallen. Christian Tausch scheiterte am Torwart (50.), Ole Teklenburgs fulminanter Volleyschuss von der Strafraumgrenze strich nur knapp über das Gehäuse der Gäste (68.). „In der zweiten Hälfte haben wir hinten keine Chance des HSC mehr zugelassen und waren optisch überlegen. In der letzten Zone waren wir aber nicht wach genug“, konstatierte Kock. Obwohl es erstmals in einem Heimspiel nur zu einem Punkt gereicht hat, war der Coach zufrieden: „Diese sehr gute Partie war für uns wieder ein enormer Fortschritt.“ Einziger Wermutstropfen waren die verletzungsbedingten Auswechslungen von Philipp Hoheisel und Jan Marquardt, die beide wegen muskulärer Probleme raus mussten. Der Einsatz des Innenverteidiger-Duos übermorgen (19 Uhr) im Nachholspiel beim Heeßeler SV ist daher stark gefährdet.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, P. Hoheisel (35. F. Hoheisel), Marquardt (82. Kern), Teklenburg – Albrecht, Scholz – Tausch (72. Rademacher), Hinske – Eilers, Lieber
Tore: 1:0 P. Hoheisel (18., Foulelfmeter), 1:1 Krüger (24., Handelfmeter.
-Leine-Nachrichten v. 2.11.15-

TSV Pattensen - TuS Garbsen  4:3

                Ole Teklenburg                                                                                                                                                                                          Simon Hinske
Nächster Heimsieg für den TSV

Zu Hause bleibt der TSV Pattensen das Maß aller Dinge. Beim hart erkämpften 4:3 (3:2) über den TuS Garbsen landeten die Pattenser im fünften Heimspiel den fünften Sieg. „Wir hatten nach den Absagen keinen Rhythmus. Die Mannschaft ist nach dem Rückstand zurückgekommen, hätte aber mit einer 3:1-Führung ruhiger und mit mehr Ballkontrolle agieren müssen“, sagte Trainer Hanno Kock. Die Anfangsphase gehörte den Gästen aus Garbsen, die nicht unverdient in Führung gingen – Halil Aydemir hatte vom linken Flügel geflankt, Christopher Hilbert war per Kopf zur Stelle (11.). In der Folge nahmen die Platzherren das Heft in die Hand und erzielten drei Tore innerhalb von zehn Minuten – Georg Schwarz nutzte einen Torwartfehler von Nils Gräbner zum Ausgleich (32.), Simon Hinske brachte die Gastgeber nach Kopfballverlängerung von Felix Rademacher in Führung (39.). Doch selbst nach dem zweiten Treffer von Schwarz (42.), der wegen Leistenproblemen in der Kabine bleiben musste, kehrte keine Ruhe ein. Noch vor dem Pausenpfiff verkürzte Halil Aydemir per Handelfmeter (44.). Kurz nach der Pause erzielte Dennis Albrecht per sehenswertem Volley das 4:2 (47.), ehe sich die Pattenser in die eigene Hälfte zurückzogen. Die Gäste hatten nun mehr Ballbesitz, mehr als das 3:4 durch den eingewechselten Mirko Schaper (70.) gelang ihnen indes nicht, obwohl der Ball ein viertes Mal im Netz zappelte. Nach einem Lattenkracher von Max König traf Dustin Quast, wurde allerdings zurückgepfiffen, weil er im Abseits gestanden haben soll.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, P. Hoheisel (58. F. Hoheisel), Marquardt, Scholz – Albrecht – Hinske, Schwarz (46. Lieber), Teklenburg – Eilers, Rademacher (74. Kruse)
Tore: 0:1 Hilbert (11.), 1:1, 3:1 Schwarz (32., 42.), 2:1 Hinske (39.), 3:2 Aydemir (44., Handelfmeter), 4:2 Albrecht (47.), 4:3 Schaper (70.).
-Leine-Nachrichten v. 26.10.15-

SV Ramlingen/Ehlershausen  - TSV Pattensen 3:2
Pattenser verspielen 2:0-Führung


Obwohl der SV Ramlingen/Ehlershausen wegen einer katastrophalen Anfangsphase mit 0:2 nach neun Minuten zurückgelegen hat, gewann der Tabellenzweite noch das packende Spitzenspiel gegen den punktgleichen Verfolger TSV Pattensen mit 3:2 (1:2) – und schuf damit die Voraussetzung für das kommende Gipfeltreffen beim Primus HSC Hannover. „Es spricht für mein Team, dass es sich nach dem Rückstand durchgebissen und noch einen verdienten Sieg errungen hat“, unterstrich Trainer Kurt Becker, dessen Riege unmittelbar nach dem 3:2 durch Marvin Omelan (60.) den Vorsprung in Unterzahl verteidigen musste. Patrik Ehlert sah nämlich wegen einer Spielerbeleidigung die rote Karte (62.). Den roten Karton reklamierte TSV-Coach Hans-Joachim Kock auch für RSE-Torwart André Wessolleck, dessen Foulspiel gegen Felix Rademacher jedoch „nur“ mit einem Elfmeter bestraft wurde. Philipp Hoheisel traf nach fünf Minuten zum 1:0 für den Gast, der vor knapp 200 Zuschauern beim kampfbetonten Duell nach Sascha Liebers Solo sogar mit 2:0 (9.) in Front ging. Ein Eigentor durch Lieber, der das runde Leder nach einem Kopfball-Pfostentreffer von Björn Gassmann über die Linie bugsierte, brachte den RSE wieder ins Spiel. Die Becker-Riege dominierte die zweite Halbzeit und drehte durch Timo Gieseking (59.) und Omelan die Partie. „Wir haben uns gut verkauft und stehen nach der Niederlage wieder auf“, betonte Kock, dessen Team beim Pfostentreffer von Nico Westphal in der 90. Minute nicht mit Fortuna im Bunde war.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, P. Hoheisel, F. Hoheisel, Teklenburg – Schwarz, Scholz (73. Westphal), Liedtke, Lieber (46. Tausch) – Rademacher (46. Albrecht), Eilers
Tore: 0:1 P. Hoheisel (5./Foulelfmeter), 0:2 Lieber (9.), 1:2 Lieber (24., Eigentor), 2:2 Gieseking (59.), 3:2 Omelan (60.)Rot: Ehlert (RSE/62.).
-Leine-Nachrichten v. 5.10.15-

TSV Pattensen - SG Hameln 74 4:2

Ein hartes Stück Arbeit hat der TSV Pattensen verrichten müssen, um  daheim gegen die SG Hameln 74 den fünften Sieg in Folge einzufahren. Beim 4:2 (2:1) entwickelte sich eine spannende Partie, in der es die Pattenser nach einer 2:0-Führung noch einmal spannend machten.„Nach dem Ausgleich konnten wir noch eine Schippe drauflegen, weil die Jungs wieder an ihre Grenzen gegangen sind“, lobte Pattensens Trainer Hanno Kock. In der ersten Halbzeit hatten die Gäste aus der Rattenfängerstadt mehr Ballbesitz, kamen aber kaum zu zwingenden Chancen. Der TSV präsentierte sich hingegen äußerst effektiv. Die beiden ersten Treffer fielen nach einer Koproduktion – Ole Teklenburg hatte jeweils vom linken Flügel geflankt, in der Mitte war Georg Schwarz erst per Kopf (16.), wenig später mit dem Fuß zur Stelle (24.). Kurz vor der Pause kamen die Hamelner durch einen umstrittenen Elfmeter in das Spiel zurück. Simon Hinske war ein Freistoß aus halbrechter Position an die Hand gesprungen. „Das war eine fragwürdige Entscheidung. Ob Simon überhaupt im Strafraum stand, wage ich zu bezweifeln“, erklärte Kock. Egcon Musliji war es egal, er verkürzte (45.). Im zweiten Durchgang erwischten die Hamelner den besseren Start und kamen durch Robin Tegtmeyer zum Ausgleich (53.). Doch die Pattenser schüttelten sich nur kurz und gingen nach einer Ecke erneut in Führung: Linus Schnack stand nach einer Kopfballverlängerung am zweiten Pfosten goldrichtig (57.). Nachdem die weiteren Offensivbemühungen der Gäste verpufft waren, bügelte Hinske seinen unfreiwilligen Fauxpas aus: Nach einem Solo über die rechte Außenbahn erhöhte er auf 4:2 (73.). „Der Gegner hat uns alles abverlangt. Aber wir standen gut und haben die Partie über weite Strecken kontrolliert“, resümierte Kock.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, P. Hoheisel, F. Hoheisel (68. Scholz), Liedtke – Albrecht, Hofmann – Hinske (76. Marquardt), Schwarz (60. Lieber), Teklenburg – Eilers
Tore: 1:0, 2:0 Schwarz (16., 24.), 2:1 Musliji (45., Handelfmeter), 2:2 Tegtmeyer (53.), 3:2 Schnack (57.), 4:2 Hinske (73.).
-Leine-Nachrichten v. 28.9.15-

TuS Sulingen – TSV Pattensen 0:1
Der TSV Pattensen hat in der Landesliga den vierten Sieg in Folge eingefahren. Beim TuS Sulingen behielten die Gäste beim 1:0 (1:0) auch im dritten Jahr in Serie die Oberhand. Weil beide Teams zu den defensivstärksten der Klasse gehören, überraschte es nicht, dass ein Treffer die Partie entscheiden sollte – Nachwuchsakteur Nico Westphal erzielte nach Zuspiel von Christian Eilers aus 14 Metern das Tor des Tages (18.). „Es war ein verdienter Sieg, weil wir hinten kaum etwas zugelassen haben. Die Sulinger sind lediglich zu zwei Halbchancen gekommen“, lobte Trainer Hanno Kock. Mit der Führung im Rücken setzte der TSV im Umschaltspiel immer wieder gefährliche Nadelstiche. Einen Lupfer von Eilers konnte ein Sulinger Abwehrspieler gerade noch von der Torlinie kratzen. Auch nach dem Seitenwechsel schalteten die Pattenser nach Ballgewinn blitzschnell um, doch Eilers und Westphal verpassten knapp. Wenig später hatte Markus Scholz das 2:0 auf dem Fuß, traf aber nur das Außennetz. Die Platzherren suchten vergeblich die Lücke in der kompakten Defensive ihres Angstgegners. „Die Sulinger hatten zwar viel Ballbesitz, sind aber kaum in die Tiefe gekommen. Wir waren nach vorne bei Kontern immer gefährlich. Nur der letzte Schritt hat da gefehlt“, sagte der Coach. Besonders stolz macht Kock die Tatsache, dass sich das Team auch von personellen Engpässen nicht vom Kurs abbringen lässt – in Sulingen musste der Coach die Startelf gleich auf sechs Positionen verändern. „Wir können die Ausfälle nur verkraften, weil die 22 Mann wie eine Mauer zusammenstehen. Aber wir müssen uns jeden Sieg weiter hart erarbeiten“, betonte Kock.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, P. Hoheisel, F. Hoheisel, Liedtke – Kosien (77. Schwarz), Albrecht – Scholz (62. Schwedt), Teklenburg – Eilers, Westphal (85. Marquardt)
Tor: 0:1 Westphal (18.).
-Leine-Nachrichten v. 21.9.15-

TSV Pattensen - TSV Wetschen 3:0


3:0 gegen den TSV Wetschen gewonnen, drei Punkte eingefahren und auf Platz drei geklettert – der gestrige Spieltag hat allen beim TSV Pattensen gefallen, das steht außer Frage. „Das ist natürlich eine nette Momentaufnahme, so schaut man gern auf die Tabelle, das genießen wir“, sagte Hanno Kock. Der Coach der Blau-Weißen weiß jedoch auch, dass „wir hart arbeiten müssen, um da oben zu bleiben“. Dass es derart gut läuft, ist angesichts der Verletztenmisere speziell in der Defensive nicht selbstverständlich. „Das ist eine Stärke der Mannschaft, dass wir so gut auf Ausfälle reagieren können. Beim Training sind wir 20 Mann, alle drängen sich auf“, lobte Kock. Gegen den weit gereisten Neuling aus dem Landkreis Diepholz bedurfte es eines Weckrufs, ehe die Pattenser die Spielkontrolle übernahmen. Ein Pfostenschuss von Wetschens Oliver Ihnken in der 6. Minute war es, „der uns ein bisschen wachgerüttelt hat“, gestand Kock. Anschließend dominierten die Gastgeber jedoch, der Lohn folgte in Form des 1:0: Markus Scholz schloss eine ansehnliche Kombination, an der noch Sascha Lieber und Ole Teklenburg beteiligt waren, ab (31.). „Die erste Hälfte haben wir insgesamt gut kontrolliert, da waren einige ansehnliche Kombinationen dabei. Das war relativ souverän“, konstatierte Kock. Der zweite Abschnitt allerdings begann wie der erste – wieder wirkten die Pattenser ein wenig schläfrig. Die Gäste attackierten früh, „da hatten wir zehn Minuten einige Probleme, da sind wir der Musik hinterhergelaufen“, sagte Kock. Es dauerte aber nicht lange, dann gab seine Mannschaft wieder den Ton an. Zur Freude des Heimpublikums gab es dann auch schnell Jubel der Pattenser zu hören: Simon Hinske erhöhte (63.). Der Widerstand des Neulings war nun gebrochen, die Platzherren kamen zu mehreren guten Chancen – doch nur noch Lieber traf ins gegnerische Tor (84.).
TSV Pattensen: Schaar – Kern, Mertesacker, Hofmann, Liedtke – Albrecht (74. Kosien), Hinske (85. Schwedt) – Scholz, Lieber, Teklenburg – Eilers (78. Westphal)
Tore: 1:0 Scholz (31.), 2:0 Hinske (63.), 3:0 Lieber (84.).
-Leine-Nachrichten v. 14.9.15-

OSV Hannover – TSV Pattensen 1:3
Der TSV Pattensen ist weiter auf Kurs: Beim OSV Hannover hat das Team von Hanno Kock verdientermaßen mit 3:1 (3:1) gewonnen. „Wir hatten das Spiel über weite Strecken absolut im Griff“, resümierte Kock zufrieden. Im Oststadtstadion, in dem der OSV gestern seine Saisoneröffnung feierte, ließen die Gäste in der ersten Halbzeit nur einen Torschuss zu – und der führte auch gleich zum Anschlusstreffer durch den Ex-Profi Ferhat Bikmaz (45.+1). Nach einer Flanke von rechts war der Ball eigentlich schon geklärt, kam fand aber irgendwie doch noch den Weg zu Bikmaz, der ihn volley nahm und traf. Doch zu diesem Zeitpunkt hatten die Pattenser bereits zwei Treffer erzielt. Der erste war nach 14 Minuten gefallen: Der TSV setzte die Gastgeber früh unter Druck – Christian Eilers lief den OSV-Schlussmann Hunter Kuhlwein an, der Eilers anschoss, von dem das Leder ins Tor sprang. Dem 2:0 war eine schöne Kombination vorausgegangen: Nico Liedtke spielte den Ball auf Sascha Lieber, der freistehend nur noch einschieben musste (43.). Und auch nach dem Anschlusstreffer hatten die Gäste die richtige Antwort parat: In der dritten Minute der Nachspielzeit spielte Lieber auf Eilers, der frei vorm Torwart des OSV stand und souverän einschob. In Hälfte zwei kamen die Gastgeber besser ins Spiel. „Da haben wir eine Viertelstunde lang zu passiv agiert“, monierte Kock. Diese Überlegenheit des OSV drückte sich allerdings nicht in Chancen aus. „Nach einer Stunde haben wir die Kontrolle dann wieder übernommen und hatten noch Möglichkeiten, das Ergebnis höher zu gestalten“, betonte Kock. „Das 3:1 geht schon in Ordnung.“
TSV Pattensen: Schaar – Kern, Schnack, Marquardt, Liedtke – Albrecht, Hofmann – Tausch (65. Westphal), Lieber (57. Scholz), Teklenburg – Eilers (83. Mertesacker)
Tore: 0:1 Eilers (14.), 0:2 Lieber (43.), 1:2 Bikmaz (45.+1), 1:3 Eilers (45.+3).
-Leine-Nachrichten v. 7.9.15-

TSV Pattensen – TSV Krähenwinkel/Kaltenweide4:0

Nico Westphal nutzt die Chance

Der TSV Pattensen hat die Wochen der Personalnot hinter sich gelassen und ein souveränes 4:0 (2:0) gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide gefeiert. „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen“, freute sich Trainer Hanno Kock. Die Gastgeber zeigten sofort, wer Herr im Haus ist. Der Aufsteiger kam meist einen Schritt zu spät – so auch Kapitän Paulo Oliveira, der nach einer Notbremse vom Platz gestellt wurde. In Überzahl spielten die Pattenser abgeklärt und legten spielerisch die Lücken in der Abwehr der Gäste frei. Sascha Lieber traf zur Führung (15.), Christian Eilers erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0 (41.). Die Gäste kamen im ersten Durchgang lediglich zu zwei Halbchancen. „Wir müssen uns noch daran gewöhnen, in dieser Liga höchstens fünf oder sechs Chancen pro Spiel zu bekommen. Da zögern wir noch zu lange“, gestand Krähenwinkels Trainer Bastian Schülke. In den ersten Minuten des zweiten Abschnitts hätten die Platzherren den Sack bereits zumachen können. Lieber war frei durch, traf aber nur das Außennetz (47.). Wenig später zischte ein Schuss von Linus Schnack knapp am Tor vorbei (49.). Auf der Gegenseite vergaben die Langenhagener zwei gute Möglichkeiten, zum Anschluss zu kommen. Marc Ulrich fand in Keeper Pascal Schaar seinen Meister, auch Nils Tegtmeyer scheiterte. Die Gastgeber verlagerten das Spiel auf die Flügel. Simon Hinske flankte gefühlvoll in die Mitte, wo Eilers per Flugkopfball zur Stelle war (63.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Nico Westphal: Das Talent behielt nach einem Steilpass die Nerven, umkurvte Keeper Jan-Hendrik Helms und schob ein (77.). „Die jungen Spieler bemühen sich sehr im Training. Und sie nutzen ihre Chancen“, sagte Ko-Trainer Peter Weinkauf.
TSV Pattensen: Schaar – Kern, Hofmann, Marquardt, Liedtke – Albrecht (67. Scholz), Schnack – Hinske (77. Tausch), Teklenburg – Lieber (70. Westphal), Eilers
Tore: 1:0 Lieber (15.), 2:0, 3:0 Eilers (41., 63.), 4:0 Westphal (77.); Rot: Oliveira (11., Krähenwinkel/K.).
-Leine-Nachrichten v. 31.8.15-

Bezirkspokal (3. Runde): FC Eldagsen – TSV Pattensen8:7 n.E. (2:2)
Elfmeterkrimi entscheidet Derby

Der FC Eldagsen steht im Achtelfinale des Bezirkspokals. Die Senfstädter haben sich am Dienstagabend nach einem spannenden Derbykrimi gegen den TSV Pattensen mit 8:7 im Elfmeterschießen durchgesetzt. In der regulären Spielzeit hatten sich die beiden Landesligisten 2:2 (0:0) getrennt. Der Erfolg der Gelb-Schwarzen ist umso beachtlicher, da die Gastgeber nach einer frühen roten Karte für Ali Ibrahim gut 75 Minuten in Unterzahl agieren mussten. „Die Jungs haben eine Riesenleistung gezeigt. Alle haben füreinander gekämpft“, sagte Andre Gehrke, der wegen Knieproblemen geschont wurde. Doch auch ohne ihren Kapitän und trotz einiger Umstrukturierungen in der Anfangsformation waren die Eldagser von Beginn an gut im Spiel und kamen zu ersten Chancen. „Man hat zu keiner Zeit gemerkt, dass wir über weite Strecken ein Mann weniger waren“, sagte Gehrke. Tore sollten aber erst in der zweiten Halbzeit fallen: Yannik Gronau brachte Eldagsen in Front (51.), der kurz zuvor eingewechselte Felix Rademacher glich für Pattensen aus (69.) und Sascha Lieber traf sieben Minuten später zum 2:1 für die Gäste. Der FC ließ sich davon aber nicht beeindrucken und drängte in der verbleibenden Zeit trotz Unterzahl auf das Unentschieden – Christian Marx belohnte die tapferen Gastgeber mit seinem Tor zum 2:2 (90.). So musste die Entscheidung vom Punkt fallen: Nachdem Pattensens Christian Eilers den Ball neben das Tor gesetzt hatte, machte Dominik Trotz alles klar. „Auch wenn im Elfmeterschießen immer etwas Glück dazu gehört, nach den tollen 90 Minuten sind wir verdient weitergekommen“, bilanzierte Gehrke.
TSV Pattensen: Schaar – Schnack, Wehner (57. Rademacher), Mertesacker, Kosien – Kern (69. Bertram), Hinske, Teklenburg (87. Mertz), Lieber, Görgen – Eilers.
Tore: 1:0 Gronau (51.), 1:1 Rademacher (69.) 1:2 Lieber (76.), 2:2 Marx (90.); Rote Karte: Ibrahim (Eldagsen, 15.).
-Leine-Nachrichten v. 27.8.15-

MTV Almstedt– TSV Pattensen 2:1
Ausfälle nicht zu kompensieren

Der personelle Engpass hat seinen Tribut gefordert. Mit einer Formation, die so noch nie zusammengespielt hat, unterlag der TSV Pattensen bei Aufsteiger MTV Almstedt mit 1:2 (0:2). Lediglich fünf Spieler kamen auf ihrer Stammposition zum Einsatz. „Nach dem frühen 0:1 hat sich die Mannschaft gefangen, sie konnte sich allerdings kein Chancenplus erarbeiten. Deshalb ist die Niederlage verdient“, sagte Ko-Trainer Peter Weinkauf. Bevor die Pattenser die Chance hatten, ins Spiel zu finden, lagen sie bereits zurück. Einen Freistoß von Marvin Rohrbach aus zentraler Position ließ TSV-Keeper Kai Paulig abprallen, Christopher Schach staubte ab (2.). Die beste Gelegenheit zum Ausgleich verpasste Tom Buchmann, dessen Kopfball über das Gehäuse flog. Quasi mit dem Pausenpfiff kassierten die Gäste das 0:2: Nach einer Flanke wurde die Situation nicht konsequent geklärt, Enis Ujkanovic war zur Stelle (45.+2). „Da hat die Abstimmung gefehlt, die Abstände zu den Almstedtern war zu groß. Und dann mangelt es auch an der Kompaktheit“, konstatierte Weinkauf. Nach dem Seitenwechsel schickte sich der TSV an, zumindest einen Zähler zu retten. Hoffnung keimte auf, nachdem Christian Eilers auf Zuspiel von Can Schwedt den Anschluss hergestellt hatte (57.). Mehr gelang gegen die kompakte Defensive der Gastgeber jedoch nicht. „Wir haben es nicht geschafft, entscheidend Zugriff zu bekommen und unsere Angriffe durchzuspielen“, sagte der Pattenser Ko-Trainer. Während sich der TSV vergeblich mühte, machte der MTV hinten dicht und lauerte auf Konter. Die Möglichkeiten blieben seitens der Platzherren ungenutzt. Dennoch feierte der Aufsteiger zu Recht seinen ersten Saisonerfolg.
TSV Pattensen: Paulig – Buchmann (65. Westphal), Schnack, Albrecht, Liedtke – Teklenburg, Scholz (72. Mertesacker) – Tausch, Rademacher, Schwedt – Eilers.
-Leine-Nachrichten v. 24.8.15-

TSV Pattensen – TSV Burgdorf 1:0

Nur der Treffer von Hinske zählt

Es kommt nicht selten vor, dass ein Trainer scheinbar ein anderes Fußballspiel gesehen hat als sein Kollege. Peter Weinkauf und Diego De Marco ist das gestern definitiv nicht nachzusagen gewesen. „Es war eigentlich ein typisches 0:0- oder 1:1-Spiel“, sagte Weinkauf, Pattensens Ko-Trainer, nach dem 1:0 (1:0) gegen die TSV Burgdorf. Deren Coach De Marco wollte nicht widersprechen: „Ja, das war es auf jeden Fall. Die Pattenser hatten zwei, drei gute Gelegenheiten, und wir hatten unsere Chancen. Sie waren phasenweise am Drücker, aber auch wir waren streckenweise spielbestimmend“, sagte De Marco. Dass sie den Platz gestern als Sieger verließen, hatten die Gastgeber maßgeblich ihrem Torhüter Kai Paulig zu verdanken. Nach sehenswerter Kombination tauchte in der 14. Minute Lasgin Youssef frei vor ihm auf, schloss ab, doch Pattensens Schlussmann tauchte blitzschnell ab und parierte. „Den hält er überragend“, lobte selbst De Marco. In der eher chancenarmen Partie traf nur einer: Simon Hinske. Nach kapitalem Fehlpass von Burgdorfs Innenverteidiger Johannes Kaminski im Spielaufbau schickte Sascha Lieber seinen Kollegen auf die Reise – und der behielt im Eins-gegen-eins mit André Pigors die Nerven (30.). Wobei: Auch Lieber traf. Doch sein Volleyschuss schlug erst nach dem Halbzeitpfiff im Winkel ein. Der Schiedsrichter entschied kurioserweise zunächst auf Tor, ehe ihn sein Assistent darauf hinwies, dass er doch schon abgepfiffen habe. Der Unparteiische sah den Fehler ein und korrigierte seine Entscheidung. So blieb es bis zum letzten Pfiff der Partie beim 1:0, auch weil Burgdorfs Stürmer Hussein Saade in der 70. Minute aus Nahdistanz verzog. Im Krankenhaus endete derweil der Fußballtag für Jan Marquardt: Pattensens Innenverteidiger erlitt etwa eine Viertelstunde vor dem Abpfiff eine Platzwunde über dem Auge und musste vom Feld.
TSV Pattensen: Paulig – Schnack, Hofmann, Marquardt (77. Scholz), Liedtke – Kosien (65. Schwedt), Albrecht – Tausch, Hinske (65. Rademacher), Teklenburg – Lieber
Tor: 1:0 Hinske (30.)
-Leine-Nachrichten v. 17.8.15-

Bezirkspokal (2. Runde): TuS Altwarmbüchen –TSV Pattensen 1:2

Zu früh einen Gang zurück

Es hat für Hans-Joachim Kock an seiner ehemaligen Wirkungsstätte alles schon nach einem recht entspannten Fußballabend ausgesehen. Mit 2:0 lag sein Landesligateam zur Pause völlig verdient vorn, zum Schluss aber musste der Trainer des TSV Pattensen in der 2. Runde des Bezirkspokals beim klassentieferen TuS Altwarmbüchen in der einen oder anderen Szene noch zittern, bis es mit dem Abpfiff am 2:1-Sieg nichts mehr zu rütteln gab. Beim Einzug in Runde drei hätten es sich die Pattenser leichter machen können, wären sie in der ersten Halbzeit nur treffsicherer gewesen. Simon Hinske (12.) und Ole Teklenburg (33.) waren erfolgreich, klare Chancen besaßen die Gäste aber einige mehr. Im Gegensatz zu Georg Schwarz, Niklas Kern und Sascha Lieber zielte Timo Kosien per Kopf auch noch einmal genau – der Schiedsrichterassistent hatte aber eine Abseitsstellung gesehen, offenbar ganz anders als Kock, der wissen wollte, ob „sich hier irgendwo Guido Cantz versteckt“ habe. Auch wenn das 2:0 für die Gäste noch kein Ruhekissen war, musste nicht damit gerechnet werden, dass die Altwarmbüchener es noch spannend machen würden. Bis dahin hatten dem Bezirksligisten die spielerischen Mittel gefehlt, seinen Gegner vor Probleme zu stellen. Was sich allerdings im zweiten Durchgang änderte, womöglich auch deshalb, weil der TSV nicht mehr mit der gleichen Konsequenz agierte wie vor der Pause. Die Folge war der Anschlusstreffer für den TuS durch Clement Nieder (76.). Mit viel Kampf in der Schlussviertelstunde machte der Landesligist das Weiterkommen aber noch perfekt.
TSV Pattensen: Paulig – Schnack, Hofmann (46. Rademacher), Marquardt, Liedtke – Tausch, Kosien, Schwarz (31. Kern), Teklenburg – Hinske (74. Westphal), Lieber.
Tore: 0:1 Hinske (12.), 0:2 Teklenburg (33.), 1:2 Nieder (76.).
-Leine-Nachrichten v. 13.8.15-

TSV Barsinghausen -TSV Pattensen 1:1

Bild aus haz-sportbuzzer.de

Der TSV investiert viel zu wenig

„Die zweiten 45 Minuten haben mich zwar ein wenig gnädig gestimmt, aber wer so wenig investiert wie wir vor der Pause, hat einen Sieg nicht verdient.“ Hanno Kock, Trainer des TSV Pattensen, ist mit dem 1:1 (0:1) bei Aufsteiger TSV Barsinghausen nicht zufrieden gewesen.
Die Gäste fanden zunächst keine angemessene Einstellung zum Gegner. „Vor der Pause waren die Jungs unerklärlich passiv“, kritisierte Kock. „So haben wir dem Gegner Sicherheit gegeben.“ Die Mannschaft habe im ersten Spielabschnitt nie zu ihrem Spiel gefunden. „Wir hatten in beiden Halbzeiten 80 Prozent Ballbesitz, aber 70 Prozent davon haben wir vor der Pause nach hinten gespielt.“ Die Gastgeber dagegen wirkten präsent, engagiert, bissig und konzentriert. Der Neuling stand kompakt, ließ die etablierten Gäste kommen, versuchte, Ballverluste zu provozieren, um dann schnell umzuschalten. Der Lohn war das 1:0 durch Dennis Mehrkens (42.). Aufseiten der Gäste war im ersten Abschnitt nur eine Chance zu verzeichnen, die Barsinghausens Keeper Kai Witt allerdings entschärfte.
Nach dem Seitenwechsel wussten die Pattenser mit ihrem deutlichen Plus an Ballbesitz wesentlich mehr anzufangen. „Die Jungs waren nun aggressiver und haben endlich Druck gemacht“, betonte Kock. Den Platzherren unterliefen mehr Ballverluste, sie wirkten bei ihren Kontern weniger gefährlich, auch ließen zum Ende die Kräfte nach. So kamen die Pattenser zu Chancen: Allerdings fanden Georg Schwarz und Nico Westphal ihren Meister in Witt, der dreimal glänzend parierte. Einmal durfte Kock aber doch jubeln: Schwarz war nach Abstimmungsproblemen in der Barsinghäuser Hintermannschaft zur Stelle und glich aus (69.).
TSV Pattensen: Paulig – Kern, Hoheisel, Schwarz, Liedtke – Tausch (59. Westphal), Schnack, Hinske, Schwedt (32. Teklenburg) – Rademacher (59. Marquardt), Liebers.
Tore: 1:0 Mehrkens (42.), 1:1 Schwarz (69.).
-Leine-Nachrichten v. 10.8.15-

Bezirkspokal (1. Runde): SV Gehrden – TSV Pattensen4:5
Koch: Hauptziel erreicht


Es ist beileibe nicht alles rund gelaufen für den TSV Pattensen in Gehrden, doch trotz vier Gegentoren ist Trainer Hanno Kock nicht unzufrieden gewesen. „Wir haben fünf Tore geschossen, sind eine Runde weiter und haben damit unser Hauptziel erreicht“, resümierte Pattensens Coach nach dem 5:4 – einem Elfmeterschießergebnis – beim Bezirksligisten SV Gehrden.
Dass der 52-Jährige die ungewohnte Fülle der Gegentore recht locker hinnahm, erklärt sich beim Blick auf die Aufstellung. Weil Kai Paulig und Pascal Schaar fehlten, rückte mit Yannick Hoffmann wie schon zum Ende der vergangenen Saison der Torhüter der eigenen Dritten zwischen die Pfosten. Davor fehlten mit Tobias Krösche und Fabian Hoheisel potenzielle Stammkräfte, um nur zwei Namen zu nennen – und zu allem Überfluss hatten nach 30 Minuten bereits beide Innenverteidiger den Platz verlassen müssen – sowohl Timo Kosien als auch Philipp Hoheisel hatten einen Schlag auf den Knöchel bekommen. „Das alles erklärt so ein bisschen die Unordnung, gerade bei Standards“, betonte Kock. „Aber dennoch hatten wir eine gute Mannschaft auf dem Feld.“
Als die Innenverteidiger raus mussten, führten die Pattenser durch ein Eigentor von Marcel Schult schon mit 1:0 (13.). Nach dem Seitenwechsel legten Simon Hinske (50.) und Felix Rademacher (52.) schnell nach, ehe die Tore in den finalen 30 Minuten wie die reifen Früchte vom Baum fielen. Nachdem die Gehrdener auf 2:3 aufgeschlossen hatten, legte Rademacher seinen zweiten Treffer nach (68.). „Er hat derzeit eine gute Quote, bewegt sich auch viel“, lobte Kock. Hakan Hot verkürzte erneut (78.), ehe Innenverteidiger Georg Schwarz auf 5:3 stellte (82.). Der finale Treffer des Tages war Hot vorbehalten (88.).
TSV Pattensen: Hoffmann – Schnack, P. Hoheisel (22. Marquardt), Kosien (29. Schwarz), Liedtke – Albrecht, Scholz – Tausch, Hinske, Schwedt – Rademacher (78. Westphal)
Tore: 0:1 Schult (13., Eigentor), 0:2 Hinske (50.), 0:3 Rademacher (52.), 1:3 Rupprecht (62., Foulelfmeter), 2:3 Brummund (65.), 2:4 Rademacher (68.), 3:4 Hot (78.), 3:5 Schwarz (82.), 4:5 Hot (88.).
-Leine-Nachrichten v. 3.8.15-

Mannschaftsfoto 2015/16                                                                                                                            Neun neue Spieler
Klassenerhalt ist in der neuen Saison 2015/16 das erste Ziel

Zum Mannschaftsfoto stellten sich die 1. Herren-Spieler in ihren neuen schmucken Trikots der Firma Novatex vor. Das erklärte Ziel in der neuen Saison ist zunächst der Klassenerhalt in der Landesliga. Der Kader umfasst 24 Spieler. Neun Neuzugänge hat die Mannschaft zu verzeichnen.
Der Bericht hierzu von Reinhard Kroll ist zu lesen in der Online-Zeitung:
Leine-Blitz

Pattenser gewinnen das Turnier von GermaniaGrasdorf


„Wir gehen mit einem guten Gefühl aus der Vorbereitung.“ Hanno Kock ist nach dem Turniersieg beim Weinhaus-Feiter-Cup in Grasdorf rundum zufrieden gewesen. Wen wundert es, schließlich hat der
TSV Pattensen nach dem Baumgarten-Cup ein zweites gut besetztes Turnier für sich entschieden. Nach dem 4:2 im Finale gegen die Sportfreunde Ricklingen resümierte der Trainer, „dass wir zuletzt viel durchgewechselt haben. Und dass wir uns das auch erlauben konnten, gibt uns Selbstvertrauen.“ Im Endspiel sorgten Felix Rademacher (32., 73.), Markus Scholz (58.) und Dennis Albrecht (69.) mit ihren Treffern für den verdienten Turniersieg der Pattenser, die im Halbfinale Iraklis Hellas mit 6:1 ausgeschaltet hatten. Philipp Hoheisel, Rademacher mit drei Treffern am Stück sowie Nico Westphal und Georg Schwarz trafen.
-Leine-Nachrichten v. 27.7.15-

Baumgarten-Cup des FC Eldagsen, Turnier auf Bezirksebene – Pattenser triumphieren mit Aushilfskeeper

Torhüter sind ein wertvolles und rares Gut, sie müssen gehegt und gepflegt werden. Hast du keinen, hast du ein Problem. Normalerweise. Beim TSV Pattensen verhält es sich in dieser Hinsicht womöglich ein wenig anders, schließlich wissen Trainer Hanno Kock und sein Assistent Peter Weinkauf einen Timo Kosien in ihren Reihen. Beim Baumgarten-Cup des FC Eldagsen schlüpfte der 27-Jährige in die ungewohnte Rolle des Schlussmannes – und erledigte die Aufgabe in Handschuhen souverän. Fußballerischer Alltag solle das aber nicht werden, bekräftigte Kosien nach dem 2:0 (0:0)-Sieg gegen die TuSpo Schliekum, durch den sich die Blau-Weißen Platz eins beim Turnier auf Bezirksebene sicherten. Wie aber war es zu diesem Arbeitsplatzwechsel gekommen? Nun, Kai Paulig fehlte und die Pattenser Reserve hatte selbst ein Testspiel. So weit, so gut. Neuzugang Pascal Schaar sollte zwischen den Pfosten stehen, verspürte beim Aufwärmen jedoch Schmerzen am Knie. Ein Feldspieler musste es also machen, und mit Kosien traf es definitiv nicht den Falschen. Kurioserweise lief der Gegner aus Schliekum übrigens gleich mit zwei Torhütern in seiner Startelf auf: Neuzugang Dennis Sniady sollte hinten den Laden dicht halten und der hünenhafte Selim Akyildiz als Stoßstürmer in Pattensens Hintermannschaft für Unruhe sorgen – ein Plan, der nur bedingt aufging. Die TuSpo war personell (zu) arg geschröpft, nicht nur was das kickende, sondern auch das leitende Personal angeht. Spielertrainer Imad Saadun und Ko-Trainer Jan Packebusch fehlten ebenso wie zwölf zum Aufgebot gehörende Akteure, das hatte sich schon bei der 2:7-Klatsche gegen den TSV Barsinghausen tags zuvor bemerkbar gemacht. Gegen die klassenhöheren Pattenser machten es die Schliekumer eine ganze Zeit lang dennoch richtig gut. So gut, dass Kosien laut wurde. Man müsse sich jetzt langsam mal den Allerwertesten aufreißen, rief er seinen Vorderleuten zu. „Das ist viel zu wenig“, monierte der Aushilfskeeper, nachdem er eine Großchance von Serhat Yilmaz vereitelt hatte (34.). Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich die deutlich spielbestimmenden Pattenser erst eine größere Gelegenheit herausgespielt, die Christian Eilers aber nicht verwerten konnte. Inklusive einer Druckphase kurz vor der Pause steigerte sich der Favorit in Hälfte zwei jedoch deutlich, was auch zählbare Folgen hatte: Rückkehrer Georg Schwarz traf nach einem verunglückten Schuss von Kevin Kruse mühelos zum 1:0 (60.), Dennis Albrecht machte nach Vorarbeit von Can Schwedt den Deckel kurz vor dem Abpfiff drauf (87.). Zu null gespielt – damit könnte Kosien seine Torhüterkollegen im weiteren Saisonverlauf bei passender Gelegenheit womöglich noch das eine oder andere Mal aufziehen.
-Leine-Nachrichten v. 20.7.15-

TSV Fußballer erstürmen das Eis

Bei dem Bild stellt sich die Frage: Hat der TSV jetzt auch eine Eishockeysparte? Nein, es ist die 1. Herren-Fußballmannschaft, die zu einer außergewöhnlichen Trainingseinheit in die Eishalle nach Langenhagen gefahren ist - Hier der spannende Bericht von Pressewart Bernd Schössow: TSV Fußballer erstürmen das Eis

Die Bilder von diesem außergewöhnlichen Fußballtraining - von Horst Meyer-Halle:
 

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TSV Pattensen          -            Hannover 96  1:5
Danke Hannover 96 für dieses Fußballfest

Die TSV Landesliga-Mannschaft führt bis zur 65. Minute mit 1:0


Links: 96-Trainer Mirko Slomka gibt geduldig Autogramme
Mitte: Die 96-Spieler tragen sich ins Goldene Buch der Stadt Pattensen ein
Rechts: Der Torschütze zum 1:0 für Pattensen Christian Tausch macht ebenfalls den Eintrag

Die 2750  Zuschauer staunten nicht schlecht, als die Pattenser bereits in der 4. Minute durch einen Treffer von Christian Tausch nach Vorarbeit von Simon Hinske das 1:0 erzielten. Bis  zur 65. Minute hielt zur Verwunderung der begeisterten Zuschauer die Führung an, aber dann schwanden bei den TSVern die Kräfte. Die 96er sorgten durch Treffer von Lars Stindl (65., 76.), Jan Schlaudraff (70., 82.) und Konstantin Rausch (83.) für einen noch standesgemäßen 5:1-Sieg. Hier die Berichte der Leine-Nachrichten und HAZ-Sport v. 10.10.12 sowie Leine-Nachrichten v. 11.10.12 und Hallo Sonntag v. 14.10.12.                                                                 Rund ums Spiel: Bild-Impressionen